Admont im Gesäuse – Auszeit und aufatmen wie im Kloster

Auf der Suche nach einem besonderen Kraftort sind wir auf die Region Gesäuse in der Steiermark aufmerksam geworden. Dort bietet die Einheit von unberührter Natur im Nationalpark mit dem Stift Admont und dem 4-Sterne Hotel Spirodom die Chance auf eine echte Auszeit – fast wie Urlaub direkt im Kloster. Aufatmen, Entspannung und Erholung sind hier für Körper, Geist und Seele möglich, ohne dass man auf Luxus und Komfort verzichten muss. Meine Tipps für Urlaub in Admont: Hochkultur und Auszeit! Dieser Ort eignet sich auch insbesondere, um einen nachhaltigen Urlaub in Österreich zu verbringen.

Inhaltsübersicht Urlaub in Admont im Gesäuse – Auszeit wie im Kloster

Aufatmen wie im Kloster: Hotel Spirodom in Admont im #Gesäuse

Konzept und Lage des Hotel Spirodom

Zimmer im Hotel Spirodom

Frühstück und Restaurant im Hotel Spirodom

Wellness im Hotel Spirodom: Respiratus und eine Energiebehandlung

Fazit und Informationen Hotel Spirodom

Auszeit im Kloster – Tipps für den Besuch von Stift Admont

Auszeit im Kloster: Tipps für den Besuch von Stift Admont mit Bibliothek und Museen

Stifts- und Pfarrkirche zum heiligen Blasius

Die Stiftsbibliothek – Das strahlende Herz von Admont

Die Museen im Stift Admont

Das Universum im Stift Admont

Fazit und Tipps für einen Besuch von Stift Admont

Aufatmen wie im Kloster: Hotel Spirodom in Admont im #Gesäuse

Konzept und Lage des Hotel Spirodom

Das 4-Sterne Hotel Spirodom wurde ursprünglich als Gästehaus des Klosters Stift Admont konzipiert und steht seit einigen Jahren allen Gästegruppen offen. Bei der Anlage wurde bewusst darauf geachtet, den Aspekt der Erholung und Einkehr zu unterstreichen. Dies spiegelt sich auch im Namen wider: spiro (lat. „ich atme“) – domus (lat. „das Haus“). Das Spirodom ist also buchstäblich ein Haus zum Aufatmen. Die Alleinlage am Rand von Admont garantiert absolute Ruhe, auch der Lärm der Dorfdurchgangsstraße dringt nicht bis hierher vor. Der Ausblick auf Stift Admont und die Berge wirkt heilsam auf die gestresste Seele. 2016 erhielt das Hotel Spirodom das begehrte Österreichische Umweltzeichen. Eine der vielen Maßnahmen für eine umweltfreundliche Hotelführung befindet sich direkt vor dem Haus: 3 kostenlose Ladestellen für E-Autos. Die Verbundenheit mit Umwelt und Natur spiegelt sich außerdem in den vielfach verwendeten Baumaterialien wie heimische Hölzer und Steine aus der Umgebung. Die Energieversorgung erfolgt durch 100% erneuerbare Energie.

Die Zimmer der Südseite des Hotel Spirodom blicken auf das Stift Admont ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Eine von 3 E-Auto Ladestellen beim Hotel Spirodom ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Zimmer im Hotel Spirodom

Naturholzböden und naturnahe Farbgebung schaffen in den 64 Zimmern eine wohltuende Atmosphäre. Ein angenehmes Bett sorgt für erholsamen Schlaf, ebenso die Balkontüre, die sich öffnen oder kippen lässt. Im modernen Bad sorgen Eco-Produkte für die umweltfreundliche Linie. Wichtig bei der Zimmerwahl: ich empfehle ein Zimmer auf der Südseite mit Blick zum Stift Admont! Von hier aus können Sie die herrliche Aussicht genießen und werden nicht durch den Publikums- und Lieferverkehr auf dem Parkplatz auf der anderen Seite des Hauses beeinträchtigt.

Bio-Produkte im Bad ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Ruhe finden in natürlicher Farbgebung ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Ausblick auf das Kloster Stift Admont ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Reisevideo von Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com: Zimmer im Hotel Spirodom in Admont

Frühstück und Restaurant im Hotel Spirodom

Mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten startet man im Spirodom gut in den Tag. Beispielsweise werden köstliche Obstsäfte vom Nationalpark-Partner Veitlbauer angeboten, so wie insgesamt shr auf Nachhaltigkeit gelegt wird.
Für das Abendessen im Panorama-Restaurant kann man zwischen einem 4-Gänge Menü oder à la carte wählen. Dazu empfehle ich, einen der Weine vom Weingut Dveri-Pax des Stiftes Admont zu probieren.
Im Hotel Spirodom gibt es wahrscheinlich auch den schönsten und ruhigsten Platz in Admont zum draußen essen: auf der Panoramaterrasse mit Blick auf den Stift und die Berge des Gesäuses!

Aufatmen schon beim Frühstück im Hotel Spirodom ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Regionale Zutaten im Hotel Spirodom ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Als Dessert: Tiramisu ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Mit Sicht auf Stift Admont läßt sich auf der sonnigen Terrasse vom Hotel Spirodom abends vorzüglich speisen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com


Reisevideo von travelstories-reiseblog.com: Auszeit im Spirodom – was macht das Hotel Spirodom so besonders?

Wellness im Hotel Spirodom: Respiratus und eine Energiebehandlung

Der Wellnessbereich „Respiratus“ punktet mit vollverglaster Südseite und Blick auf den Stift Admont. Bei schönem Wetter nimmt man gerne die Sonnenliegen im Außenbereich in Anspruch.
Wer sich für seine „Auszeit im Kloster“ gerne etwas ganz Besonderes gönnen möchte, fragt gleich bei der Hotelbuchung nach der Möglichkeit einer Energie-Behandlung direkt im Hotel durch Elvira Huber.
Zuerst habe ich mich einer Wirbelsäulen-Neuausrichtung unterzogen: danach waren die Schultern nicht mehr so schief und die Fußknöchel etwa auf gleicher Höhe. Danach gab es noch eine Energie-Behandlung nach Sayed Kadir: die erste in meinem Leben! Ich möchte jetzt gar nicht so viel davon preisgeben, ich kann nur sagen: auch noch nach einer Woche ist in mir immer noch so einiges im Fluss. Man sollte nicht mit zu viel Intellekt an die ganze Sache herangehen, dann scheitert man gnadenlos. Aber ich habe schon öfter erfahren, dass es einfach mehr gibt zwischen Himmel und Erde – und so auch hier.

Wellness mit Aussicht aufs Kloster ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Wellness ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Fazit und Informationen Hotel Spirodom

Das Hotel Spirodom ist eine luxuriöse Ausgangsbasis für eine „Auszeit wie im Kloster“. Neben der Klosternähe bieten sich natürlich auch Ausflüge und Wanderungen in der herrlichen Natur des Gesäuse an.
Und genau dafür bin ich ja gerade an diesen Ort gekommen, um eine Auszeit in herrlicher Natur zwischen Himmel und Erde zu genießen, eine Auszeit wie im Kloster.

Informationen zum Hotel Spirodom:

www.spirodom.at

Hotel Spirodom Admont
Eichenweg 616, 8911 Admont
Tel.: +43 3613 36 600, rezeption(at)spirodom.at

Auszeit im Kloster: Tipps für den Besuch von Stift Admont mit Bibliothek und Museen

Stift Admont lohnt unbedingt einen Besuch. Es ist vom Hotel Spirodom bequem über einen ruhig gelegenen Fußweg durch die Felder zu erreichen. 26 aktive Benediktinermönche leben derzeit im Kloster, sie betreuen 26 Pfarreien in der Umgebung.
Für dieses Kloster gilt: Pilger, kommst Du zu einer Besichtigung, sei ein wenig ausgeruht! Denn es gibt so viel zu sehen und zu erleben in diesem „Universum im Kloster“, wie es die Mönche nennen: den Stift, die Bibliothek und die Museen. Dieses benediktinische Universum ist so umfangreich, dass der Führer „Benediktinerstift Admont“ ganze 163 Seiten umfasst, gebunden im Hardcover.

Meine Highlights und must-see im Stift Admont sind: Bibliothek, Panoramatreppe und Blick über den Teich!

Natur und Geometrie mit Stift Admont – Blick über den Teich ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Für alle, die mehr Zeit mitbringen, ein Überblick über die Sehenswürdigkeiten im Stift Admont sowie Eindrücke und Tipps für Stift Admont.

Stifts- und Pfarrkirche zum heiligen Blasius

Die heilige Hemma wurde um 980 als Gräfin von Friesach-Zeltschach geboren und gründete das Benediktinerkloster Admont.
Gut innehalten lässt sich in der Stifts- und Pfarrkirche zum heiligen Blasius, deren Ursprünge bis 1074 zurück reichen. Damals war die Kirche wahrscheinlich ein sehr einfaches Gebäude, welches den Mönchen für das Gebet diente. Nach mehreren Um- und Ausbauten fand die Kirche im frühen 17. Jahrhundert ihre heutige Form. Die 78 m hohen Kirchtürme prägen heutzutage den Ort Admont.

Stifts- und Pfarrkirche Zum Heiligen Blasius ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Die Stiftsbibliothek – Das strahlende Herz von Admont

In den größten klösterlichen Bibliothekssaal der Welt gelangt man durch den Bibliotheksgang, der eindrucksvoll von Kirchenlehrer-Bildern von G. B. Göz gesäumt ist. Ehrfurcht – Ehrfurcht vor dem menschlichen Geist, das empfinde ich, sobald die Tür zum Bibliothekssaal geöffnet wird: 70 Meter lang, elf Meter hoch und 14 Meter breit erhebende, strahlende Pracht des Spätbarock. Mit diesen Ausmaßen ist die Klosterbibliothek in Admont die größte Klosterbibliothek der Welt. Eine Kathedrale der Architektur, der Kunst und des Wissens, gefüllt mit 70.000 Büchern – dieser Saal hat eine spirituelle Aura, die ihresgleichen sucht. Wie im Rausch muss der über 80-jährige Bartolomeo Altomonte im Sommer 1775 und Sommer 1776 die Deckenfresken geschaffen haben, die bis ins Heute strahlen und von der menschlichen Erkenntnis sowie der göttlichen Offenbarung handeln.

Ab 2004 wurden die bauliche Substanz, Kunstwerke und Bücher der Bibliothek aufwändig restauriert. 2008 fand die Wiedereröffnung statt. Derzeit läuft für die Stiftsbibliothek eine Anfrage zur Aufnahme ins UNESCO Weltkulturerbe.

Stiftsbibliothek mit Deckenfresken von Bartolomeo Altomonte ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Bildhauer Josef Stammel: Die Vier letzten Dinge – Der Tod und vergoldete Konsolenbüsten ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Die Museen im Stift Admont

Um in diesem Kloster-Universum alles zu sehen und sich selber nicht zu verlieren, benötigt man sicher mehrere Tage. Allein die verschiedenen Museen decken sehr unterschiedliche Interessengebiete ab: Kunsthistorisches Museum, Museum für Gegenwartskunst und Naturhistorisches Museum. Spannende Schätze aus vielen Jahrhunderten warten hier auf Entdeckung.

Wachsapfel-Modell und Schmetterlinge in den Stiftsmuseen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Inkunablen und wertvolle Bucheinbände im Museum ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Das Universum im Stift Admont

Und es gibt noch so viel mehr zu entdecken. Sehr beeindruckt hat mich beispielsweise die gläserne Panoramatreppe mit Blick auf Kräutergarten und Bergwelt! Für mich nach der Bibliothek der zweitschönste Ort im Stift Admont.

Die Klostergärten! Sie lohnen einen Besuch. Außerdem sollte man sich den Blick über den Klosterteich auf den Süd- und Osttrakt des Stift Admont nicht entgehen lassen.

Die multimediale Stiftspräsentation: überraschend modern gestaltet, zeitlos modern die Botschaft: „Suche den Frieden und jage ihm nach“ – Benedikt von Nursia

Auch für das, was Leib und Seele angeblich zusammenhält, ist natürlich Raum: Restaurant Stiftskeller in Admont! Dort kann man sich entweder im Gewölbe oder im Wintergarten von Besichtigung und Erlebnissen erholen.

Panoramatreppe im Stift Admont ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Multimedia-Spektakel vermittelt die Lehren des Hl. Benedikt ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Herbstlicher Frieden mit Bergpanorama im Stift Admont ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Fazit und Tipps für einen Besuch von Stift Admont

Man sollte sich nicht zumuten, 1000 Jahre Hochkultur in sehr kurzer Zeit erleben zu wollen. Nehmt euch Zeit, am besten mehrere Tage in der Region und kombiniert Wanderungen mit Besichtigungen. So wird eine Auszeit vom Alltag im Kloster Balsam für die Seele!

Anreise zum Stift Admont in Österreich/ Steiermark:
Mit dem Flugzeug zum Flughafen Graz.

Umweltfreundlich mit der Bahn zum Bahnhof Liezen oder Admont, von dort aus weiter mit dem Gesäuse Sammeltaxi http://www.gesaeuse.at/poi/sammeltaxi/

Informationen und Öffnungszeiten zum Besuch von Stift Admont, Stand 2017:
www.stiftadmont.at
Tel.: +43 (0)3613/23 12-604 bzw. per Mail an museum@stiftadmont.at
Eintrittspreise Stift Admont: Erwachsene 11 Euro. Für mehrere Besuche während eines Aufenthaltes besonders geeignet: die Jahreskarte für 19 Euro

Informationen zu Pilgerwegen rund um Stift Admont: www.stiftadmont.at/aussenanlagen/pilgerwege/

Offenlegung: Zu dieser Reise wurden wir vom Österreichischen Umweltzeichen in Kooperation mit dem Nationalpark Gesäuse sowie dem Hotel Spirodom eingeladen. #Umweltzeichen #Gesäuse

Weitere Berichte von unseren lieben FreundInnen und KollegInnen: „Naturerlebnis im Nationalpark Gesäuse“ von Elena auf creativelena

© Fotos,Texte und Video: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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2 Comments

  • Ingrid sagt:

    I wish I was there! 🙂 Es sieht wirklich wie eine Oase aus! Und die Bibliothek ist unglaublich! Danke, Sabine, für alle Informationen.

  • Sabine sagt:

    Ingrid, dieser Ort ist wirklich ein Geheimtipp für alle, die nachhaltigen Urlaub außerhalb der ausgetretenen Pfade lieben!

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