Tipps für die besten Kochbücher – Kulinarik Blog – Foodblog – Genussreise – Gourmetblog

Hummersuppe mit Fisch in St. Ives © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Die besten Kochbücher
Welches sind die besten Kochbücher? In diesem Artikel stellen wir Kochbücher vor, die sich bei uns in der Küche bewährt haben. Rezensionen Kochbuch, Besprechungen Kochbuch – aus jedem Kochbuch testen wir Rezepte. Rezepte für den Alltag sind ebenso dabei wie Rezepte, die wir gerne für Gäste kochen. Auf unseren kulinarischen Reisen lernen wir viele Gerichte kennen und auch daheim kommt die Kulinarik nicht zu kurz. Fast schon ein Kulinarik-Blog, Foodblog, Gourmetblog und Genussreiseblog!


Inhaltsübersicht “Die besten Kochbücher”
Vegetarische und Vegane Kochbücher
Deutsche Küche – Deutsche Kochbücher
Italienische Küche – Italienische Kochbücher
Skandinavische Küche – Skandinavische Kochbücher
Easy Cooking – einfach – schnell – unkompliziert
Tipps für Backbücher – Rezensionen

Vegetarische und Vegane Kochbücher

The Modern Cook’s Year von Anna Jones – Über 250 vegetarische und vegane Rezepte für alle Jahreszeiten

Bühne frei für Anna Jones, Allroundtalent in der Küche! Sie ist Köchin, Foodjournalistin und Foodstylistin und „The Modern Cook’s Year“ ist bereits ihr drittes Buch. In Großbritannien ist sie mittlerweile sehr bekannt, schreibt u.a. die Foodkolumne für „The Guardian“ und in der Britischen Vogue. Wer die Rezepte von Ottolenghi mag, wird auch die Gerichte von Anna Jones lieben. Sie sind außergewöhnlich, überraschend, manchmal komplex und immer eine Wohltat für alle Sinne. Ebenfalls großes Vergnügen macht die Aufmachung dieses Buches mit festem Pappeinband, matter Optik und Halbleinenrücken – edel!


Das vorliegende vegetarische und vegane Kochbuch orientiert sich am Gemüse im Laufe der Jahreszeiten. Es gibt leider nicht für jedes vegetarische Rezept ein Foto, jedoch sind die vorhandenen Fotos aufwändig gestaltet und ein Augenschmaus für sich. Sehr praktisch ist das Zutatenregister. Man sollte sich von den langen Zutatenlisten nicht abschrecken lassen, denn es lohnt sich wirklich, in die Welt dieser Aromen einzutauchen. Einzig für Neulinge der vegetarischen Küche könnte es ab und zu eine Herausforderung sein, Zutaten wie beispielsweise Kichererbsenmehl, Rosenwasser, Kokoschips oder etwa Holunderblüten zu besorgen.

Ich habe einige Rezepte nachgekocht: die Anleitungen sind klar, verständlich und leicht nachvollziehbar, die Ergebnisse derart, dass ich jedes gekochte Rezept gleich in die Liste meiner Lieblingsrezepte aufgenommen habe. Fazit: Das ideale Kochbuchgeschenk – 250 vegetarische und vegane Rezepte – pures Kochvergnügen!

Nachgekocht

Grapefruit mit Honig, Koriandersamen und gerösteten Haferflocken

Grapefruit mit Honig, Koriandersamen und gerösteten Haferflocken

Koriandersamen mit Grapefruit – eine Geschmacks-Sensation!

Goldener Miso-Kartoffelsalat
Auf die Idee, Kartoffeln in Miso zu backen, muss man erst einmal kommen. Danach macht man es immer wieder!

Goldener Miso-Kartoffelsalat-1

Goldener Miso-Kartoffelsalat-2

Goldener Miso-Kartoffelsalat mit Linsen

Karotten-Dal mit Radieschen-Pickles
Einfach wunderbar!

Karotten-Dal mit Radieschen-Pickles

Mehr Informationen zu Anna Jones
Anna Jones Webseite mit Rezepten und Videos

Anna Jones Foodkolumne beim Guardian

Deutsche Kochbücher von Anna Jones beim Mosaik Verlag

Anna Jones: The Modern Cook’s Year
Über 250 vegetarische und vegane Rezepte für alle Jahreszeiten
Hardcover, € 26,00, Mosaik Verlag

Hinweis: Der Mosaik Verlag hat mir „The Modern Cook’s Year“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Deutsche Küche – Deutsche Kochbücher

Frische Bayerische Landküche – Neue Rezepte von der Hauswirtschafterei

Sie meinen es ernst, die drei Damen Bettina Eder, Christine Schilcher und Silvia Schlögel aus der Hauswirtschafterei in Peiting: Dieses Kochbuch ist Landlust pur. Schon das Inhaltsverzeichnis lädt ein, Frisches und Regionales aus „Wald und Wiese“, „Knackiges vom Feld“, „Vom Hof und frisch aus dem Netz“, „Gutes vom Acker“ sowie „Süßes von Bäumen und Sträuchern“ kennen zu lernen.

Zum Einsatz kommen u.a. regionale Gemüsesorten, verschiedene Obst- und Beerensorten sowie interessante Urgetreide und heimische Käsesorten.

Die meisten Rezepte sind auch für Menschen, die in der Stadt wohnen, bequem nachzukochen. Für einige Rezepte braucht es in der Stadt dann viel Kreativität oder einen sehr gut sortierten Bio-/Delikatessenhändler, wenn beispielsweise Lavendelblüten, Giersch, Haselnussblättchen, Emmer, Gams oder Urmöhren auf der Zutatenliste stehen.

Das Kochbuch ist visuell sehr ansprechend mit liebevollen Fotos und Grafik gestaltet. Die Rezepte werden verständlich erklärt und sind ohne große Vorkenntnisse einfach zuzubereiten.

Nachgekocht

Kräuternocken auf Frühlingsgemüse

Nocken mit Brennnesseln – ein neues Geschmackserlebnis!

© Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Nudeln mit Steakfetzen und Gemüse – Nudeln neu interpretiert

© Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Ein ideales Kochbuch für Freunde der naturnahen Regionalküche mit vielen Inspirationen, um auch bereits Bekanntes modern zu interpretieren wie z.B. beim Kürbis-Linsensalat oder beim Johannisbeerkranz.

Webseite der Hauswirtschafterei: diehauswirtschafterei.de

Frische Bayerische Landküche – Neue Rezepte von der Hauswirtschafterei

80 Rezepte, Hardcover, 190 Seiten, Dorling Kindersley Verlag, € 19,95

Hinweis: Der Dorling Kindersley Verlag hat mir „Frische Bayerische Landküche“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

 

Heimat im Glas – Vergessene Köstlichkeiten von Daniela Wattenbach

Landlust pur kommt auf, wenn man durch dieses Kochbuch blättert, in dem sich alles um das Thema „Haltbarmachen“ dreht. Je nach Jahreszeit stellt die Autorin Kräuter, Früchte und Gemüse in den Mittelpunkt und gibt klare Anleitungen zur Herstellung köstlicher Speisen.

Buchtitel Heimat im Glas

Etwa Gänseblümchengelee und Brennesseleis im Frühling, Wiesen-Ketchup und Gurken süßsauer im Sommer, Zwetschgen in Rotwein und Quittenbrot für den Herbst sowie Salzeier und Honiglebkuchen für den Winter. Am Beginn jedes Jahreszeitenkapitels – oder auch einmal zwischendurch – gibt die ausgebildete Kräuterpädagogin ihr Wissen zu Kräutern, Obst und Gemüse weiter. Die Rezepte sind klar gegliedert, die Methoden zur Haltbarmachung verständlich erklärt.

Jedes Rezept wird mit einem Foto illustriert, und jedes Foto lädt ein, die abgebildete Köstlichkeit sofort nachzukochen. Das ist hauptsächlich der Food-Fotografin Meike Bergmann zu verdanken, die jedes Foto liebevoll stylt und zu einer Augenweide macht.

Fazit: “Heimat im Glas” bietet ideale Vorschläge, um Köstliches aus Feld, Garten und Wiese haltbar zu machen. Aufgrund der einfachen Techniken wird wenig Zubehör benötigt, so dass auch Anfänger auf diesem Gebiet gleich loslegen können.

Nachgekocht

Salzeier
Ein Flashback in die Kindheit – dieses tolle Rezept werde ich jetzt öfter zur Anwendung bringen!

Salzeier im grossen Glas © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Salzeier mit Senfkörnern, Lorbeerblatt und Rosmarin © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Daniela Wattenbach
Heimat im Glas – Vergessene Köstlichkeiten
Preis: € 18,00 – ISBN: 978-3-517-09691-9
Verlag: Südwest

Hinweis: Der Südwest Verlag hat mir „Heimat im Glas“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Italienische Küche – Italienische Kochbücher

Original italienische Gourmet Panini – Daniele Reponi

Gourmet-Panini – der Titel sprach mich sofort an. Wenn ich derzeit schon keine echten Panini in Italien verzehren kann, mach’ ich mir halt selber schnell welche. Dachte ich.

Schnell geht hier gar nix, so nach dem Motto „mal eben ein panino herrichten“ – wo kämen wir denn da hin? Das wäre ja wie: „mal eben ‘ne Stulle machen“. Das mit dem panino ist eine ernste, ja sogar eine sehr ernste Angelegenheit, musste ich zu meinem Erstaunen feststellen. Slow cooking ist nichts dagegen, einige Zutaten für die Gourmet Panini müssen am besten schon am Tag vorher vorbereitet werden, leider.

Rezension Gourmet Panini

 

Aber wenn man ein wenig Geduld mitbringt, eröffnet einem der Autor Daniele Reponi völlig neue Aromawelten. Reponi ist u.a. Dozent an der »Accademia del Panino Italiano« in Mailand (jawohl, sowas gibt es tatsächlich!). Die Existenz dieser Accademia beweist, wie ernst es dem Italiener mit dem Panino ist, ein sehr ästhetisches Video macht so richtig Hunger auf das nächste Gourmet-Panino. Hier fallen Sätze wie „il panino è un mondo“ (ein panino ist eine ganze Welt…) oder „devono essere italiani“ (wir müssen Italiener sein). Die Tragweite des panino kommt also in etwa der Bedeutung der italienischen Spaghetti nahe.

Daniele Reponi, der in den italienischen Medien auch schon mal „Il re dei panini“ (der König der panini) genannt wird, hat nun ein Kochbuch mit 70 Rezepten für 70 panino-Kreationen verfasst. Wobei dieses Buch sehr viel mehr bietet: es stellt eine Anleitung dar, die absolute geschmackliche Ausgewogenheit in einem panino durch die Kombination komplexer Aromen und Texturen zu erreichen.

Die Kapitel sind in die jeweiligen Hauptzutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Aufschnitt, Käse, Obst gegliedert. Zu Beginn jeden Abschnittes führt eine doppelseitige Tabelle übersichtlich die unterschiedlichen Aromen- und Texturkombination auf, etwa säuerlich, cremig, würzig etc. Hieraus lassen sich unendlich viele eigene Kombinationen kreieren, falls man mal nicht alle in einem Rezept aufgeführten Zutaten im Haus hat.

„Gourmet Panini“ ist modern-rustikal gestaltet, die meisterhaften Fotos zu den Rezepten lassen einem das Wasser buchstäblich im Mund zusammenlaufen.

Das Buch ist eine echte Empfehlung für Gourmets, die sich gerne ein wenig Zeit nehmen um den Einkaufszettel sorgfältig vorzubereiten, die richtigen Feinkostläden für die erlesenen Zutaten wie Caciocavallo, Trüffelcreme, Scamorza oder Burrata kennen und später mit Hingabe die Paprikaschote im Ofen vorschmoren möchten. Die Ergebnisse schmecken sensationell und machen sicher auch bei einem informellen Abendessen mit guten Freunden wirklich etwas her.

Original italienische Gourmet Panini – Daniele Reponi
ca. 120 Farbfotografien, ISBN: 978-3-517-09873-9, 20 Euro
südwest Verlag Hardcover, Pappband, 160 Seiten, 19,0 x 24,5 cm

Hinweis: Der Südwest Verlag hat mir freundlicherweise „Gourmet Panini“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Daniele Reponi auf Instagram: Ein wenig Käse, ein wenig Salami…. @danielereponi.

Toskana – Katie & Giancarlo Caldesi

Schon vor 30 Jahren habe ich mich in die Toskana und ihre Küche verliebt, lange bevor „food“ echt hip wurde. Mich hat fasziniert, in einem urigen Ristorante die Bohnen in der Flasche auf dem Holzfeuer garen zu sehen „Fagioli in fiasco“, typische „cucina povera“ – sogenannte Armeleute-Küche. Mittlerweile weiß man frische, regionale Zutaten international zu schätzen und die hohe, einfache Kunst der italienischen Küche hat einen weltweiten Siegeszug angetreten.

Toskana von Katie & Giancarlo Caldesi

Katie & Giancarlo Caldesi betreiben mehrere italienische Restaurants in England sowie eine Kochschule und haben bereits mehr als 10 Kochbücher geschrieben.
Es ist schon eine haptische Freude, dieses Buch in die Hand zu nehmen: das Hardcover trumpft mit einer reliefartigen Oberfläche sowie glatten und stumpfen Strukturen und charaktervoller Farbgebung auf. Nicht jedes Rezept wird von einem Foto begleitet, dafür gibt es zwischendurch immer wieder Fotocollagen von Orten oder von Zubereitungstipps. Es gibt einige Fotos, die Menschen beim Kochen oder beim Essen zeigen, dadurch wirkt das Kochbuch sehr authentisch. Nach einer Einleitung gibt es eine Einführung in „Toskanische Küchengeheimnisse“, dann folgen Rezepte für Frühstück, Mittagessen, Aperitivo (!!), Hauptgerichte, Beilagen und Desserts. Die Rezepte sind bodenständig und ohne jedes Chichi wie etwa Ravioli mit Kartoffeln & Käse, Wildschweineintopf, Crostini mit Hühnerleberpastete, Kaninchentopf – echte Landküche!

Slow Food dominiert die toskanische Küche und deshalb sollte man sich mit viel Muße, Vorausplanung und vielleicht einem guten Glas Rotwein den köstlichen Rezepten dieses Kochbuches widmen. Ich habe mich zunächst an die Zubereitung der Grundlagen wie „Frische Tomaten Passata“ und „Soffritto“ begeben und diese dann für Gerichte wie „Pasta mit Caffè Caldesi Sauce“, „Memmos Rinder-Ragù“ und „Gefüllte Auberginen nach Art von Tiziana“ genutzt. Hier wird Kochen zur Passion.

Nachgekocht

Frische Tomaten Passata

Die Basis für viele italienische und toskanische Gerichte.

Tomaten für die Tomaten Passata © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Im Ofen werden die halbierten Tomaten gegart © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Die fertige Tomaten Passata © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Soffritto

Grundlage für viele italienischen Suppen, Saucen, Schmorgerichte und Ragùs

Soffritto © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Pasta mit Caffè Caldesi Sauce

Die Tomaten Passata wird mit Chili aufgepeppt.

Pasta mit Caffè Caldesi Sauce © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Memmos Rinder-Ragù

Hierfür wird das Soffritto noch einmal lange mit dem Rinderhack geschmort.

Memmos Rinder-Ragù © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Gefüllte Auberginen nach Art von Tiziana

Für die gefüllten Auberginen benötigt man neben der Tomaten Passata für die Füllung Ricotta.

Gefüllte Auberginen nach Art von Tiziana © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Webseite von Katie & Giancarlo Caldesi: Caldesi.com

Toskana – Katie & Giancarlo Caldesi, Südwest Verlag 2018
Hardcover 271 Seiten, 25 Euro

Hinweis: Der Südwest Verlag hat mir „Toskana“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Skandinavische Küche – Skandinavische Kochbücher

North Wild Kitchen – Das Norwegen Kochbuch von Nevada Berg

Dieses Norwegen Kochbuch macht alle, die noch nie in Norwegen waren, neugierig auf dieses außergewöhnliche Land zwischen Fjord und Fjäll. Und alle, die schon einmal Lachs und Lagerfeuer-Kaffee, Elch und Zimtschnecken genossen haben, können ihre Norwegen Sehnsucht mit dem nachkochen der Rezepte aus diesem liebevoll aufgemachten Kochbuch stillen.

Buchtitel North Wild Kitchen – das Norwegen Kochbuch

North Wild Kitchen ist allerdings nicht allein ein Kochbuch, es ist eine Einführung in die norwegische (Koch-) Kultur: Rezepte sind u.a. in Kapitel verteilt, die „Gewässer“, „Jagd“ oder „Lagerfeuer“ heißen. Jedes Kapitel beginnt mit einer Einleitung zum jeweiligen Thema. Die Rezepte umfassen Zutaten, Zubereitung, jeweils ein wunderschönes Foto und fachkundige Erläuterungen zu den einzelnen Zutaten.

Die Autorin und Fotografin Nevada Berg gibt ebenfalls Hinweise, wie einige Zutaten (Beispiel Elch und Rentier) kreativ zu ersetzen sind. Die Rezepte sind klar und verständlich und wirklich einfach nachzukochen.

Fazit: Dieses Norwegen Kochbuch ist das ideale Geschenk bzw. Weihnachtsgeschenk für Norwegen- und Skandinavien-Fans.

Nachgekocht

Süße Brötchen mit Kardamom
Gemahlener Kardamom – eine Aroma-Offenbarung! Die Brötchen schmecken wunderbar, auch ohne Rosinen.

Süße Brötchen mit Kardamom © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Mehrkornbrot
Das Rezept für dieses Brot (2 große Laibe, 1300 g Mehl) bringt kleinere Küchenmaschinen an ihre Grenzen. Den dunklen Sirup habe ich durch Grafschafter Goldsaft ersetzt. Ein leckeres Brot, das auch nach dem einfrieren und auftauen sehr gut schmeckt.

Das Mehrkornbrot geht gut auf © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Das Mehrkornbrot vor dem Backen © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Das fertige Mehrkornbrot – 2 große Laibe © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Wildbret-Eintopf mit Pilzen
Hierfür habe ich Rehgulasch sowie tiefgefrorene Pfifferlinge verwendet. Der Rosenkohl dazu ist eine perfekte Kombination.

Zubereitung Wildbret-Eintop: die Pilze werden angedünstet © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Wildbret-Eintopf mit Rehgulasch © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Die Autorin Nevada Berg führt auch einen Foodblog (Englisch): https://northwildkitchen.com/

North Wild Kitchen, Autorin: Nevada Berg
224 Seiten, New York 2018, Prestel Verlag, 30 Euro

Hinweis: Der Prestel Verlag hat mir „North Wild Kitchen“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Easy Cooking – einfach – schnell – unkompliziert

Buchbesprechung – Buchrezension
Jamie Oliver: 7 mal anders – je 7 Rezeptideen für deine Lieblingszutaten

Dieses Kochbuch verspricht alltagstaugliche Rezepte für unsere 18 Lieblingszutaten wie Brokkoli und Blumenkohl, Bratwurst und Kartoffeln, Auberginen oder Eier. Zu jeder Zutat hat Jamie Oliver mit seinem Team jeweils 7 Rezepte entwickelt, die für die „Feierabendküche“ taugen, also relativ einfach in der Umsetzung sind.

Jedes Rezept ist mit einem Foto wirklich fantastisch ins Licht gerückt und für jedes Gericht werden die Nährwertangaben aufgeführt. Das ist erwähnenswert, weil leider mittlerweile die Ausnahme. Für die meisten Rezepte sind weniger als 10 Zutaten erforderlich. Easy cooking ist auch angesagt, weil vieles im Ofen oder sogar in einem Topf zubereitet werden kann – das Inhaltsverzeichnis bietet hierfür eine einfache Orientierung. Dieses Kochbuch besitzt auch ein umfangreiches Zutaten-Register, welches die Kochlust wirklich vereinfacht. Beispiel: die grünen Bohnen müssen weg. Unter „Bohnen, grüne“ sind dann vier Gerichte aufgeführt, welche ebendiese verwenden. „7 mal anders“ ist also insgesamt sehr übersichtlich aufgebaut. Standard-Rezepte wird man vergeblich suchen, die Autoren haben sich wirklich bemüht, frischen Wind in unsere Lieblingszutaten zu bringen, sei es „Meine Art von Hähnchenpfanne“ oder „Rotes Thai-Auberginencurry“.

Es macht Freude, die Rezepte zuzubereiten und es schmeckt einfach gut!

Nachgekocht

Meine Art von Hähnchenpfanne

Gericht “Meine Art von Hähnchenpfanne” von Jamie Oliver © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Tolle Idee: Cashewmus für eine außergewöhnliche Sauce! Ich habe stattdessen Erdnussbutter benutzt, das funktioniert genauso gut.

Rotes Thai-Auberginencurry

Gericht “Rotes Thai-Auberginencurry” von Jamie Oliver © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Aubergine mal ganz anders.

Jamie Oliver – 7 mal anders. Je 7 Rezeptideen für deine Lieblingszutaten.
320 Seiten, 130 farbige Fotos, Euro 26,95
ISBN 978-3-8310-4091-9, August 2020, Dorling Kindersley Verlag

https://www.jamieoliver.com/

Hinweis: Dorling Kindersley hat mir „7 mal anders“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Backbücher

Buchbesprechung – Buchrezension
Gerhard Kellner: Bauernbrote & Brötchen nach traditionellen Rezepten

Dieses Buch ist ein Doppelband aus den zwei Büchern „Rustikale Brote aus deutschen Landen“ und „Brötchen, Baguette & Weizenbrote nach traditionellen Rezepturen“, beide ebenfalls von Gerhard Kellner.


Dieses umfangreiche Backbuch werden alle schätzen, die bereits einige eigene Brotbackversuche hinter sich haben. Man sollte sehr viel Zeit und Geduld für die erforderlichen Reife- und Gehzeiten von bis zu insgesamt 24 Stunden mitbringen, denn schnelle Rezepte sucht man in diesem Backbuch vergebens. Dafür bietet es einen fachlich sehr fundierten Informationsteil (24 Seiten), der u.a. über Anstellgut, Führungszeiten und Mehlkunde informiert. Die Rezepte für Sauerteigbrote und Sauerteigbrötchen sowie für Hefeteigbrote und Hefeteigbrötchen sind sehr vielseitig und reichen vom einfachen Bauernbrot über regionale Spezialitäten bis hin zu Baguette oder Olive Levain.

Das Buch ist logisch aufgebaut, die grafische Gestaltung wirkt recht rustikal. Es gibt zu jedem Rezept ein Foto, wobei das Styling der Fotos keine durchgängige Handschrift trägt und sogar leider einige unscharfe, recht amateurhafte Fotos darunter sind. Das ist sehr schade, da die Rezepte sehr genau beschrieben sind und für ambitionierte Brotbäcker einen großen Fundus an Inspiration bieten. Insbesondere das Thema „Sauerteig“ hat sich mir erstmals erschlossen und ich habe mein erstes sogenanntes „Anstellgut“ angesetzt und nach 8 Tagen Reifeprozess gleich verarbeitet.

Mein Tipp: Für derzeit 9,99 Euro bietet dieses umfangreiche Backbuch sehr viele Rezepte und Anleitungen zum Brot backen. Optimal, um für sich selber herauszufinden, ob man die notwendige Geduld und die Motivation zum mehrmaligen exakten Timing beim Brot backen aufbringt!

Nachgebacken

Bauernbrot
Was lange währt, wird langsam gut – slow cooking par excellence!
Erst 8 Tage lang den Sauerteig-Ansatz züchten, dann den Sauerteig zubereiten und 16 Stunden gehen lassen. Parallel den Vorteig zubereiten, ebenfalls 16 Stunden gehen lassen. Dann nochmals alles 1,5 Stunden gehen lassen und ca. 1 Stunde backen.

Bauernbrot © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Gerhard Kellner führt auch einen Blog: Ketex.de

Gerhard Kellner: Bauernbrote & Brötchen nach traditionellen Rezepten
Hardcover, Pappband, 192 Seiten – Bassermann Verlag – 9,99 Euro

Hinweis: Der Bassermann Verlag hat mir „Bauernbrote & Brötchen nach traditionellen Rezepten“ für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Noch mehr Gourmet-Tipps? Wie wäre es mit Gourmet-Restaurants in Salzburg?

© Fotos,Texte und Video: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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