Wildes Wasser, steiler Fels – Naturerlebnisse im Gesäuse Nationalpark

Wer im Urlaub Natur und Erholung sucht, ist im Gesäuse in der österreichischen Steiermark genau richtig. Naturerlebnisse und Wandern stehen im Gesäuse ganz im Vordergrund. Wir geben Tipps zu Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Gesäuse und schauen uns einige Höhepunkte wie den Gesäuseeingang und das Erlebniszentrum Weidendom mit ökologischem Fußabdruck an und unternehmen eine Wanderung zur Mödlinger Hütte. Slow Travel ohne Massentourismus ist hier das Motto, jeder kann hier seinen Kraftplatz und Ruhe in der Natur finden und nachhaltigen Urlaub in einer authentischen Region verbringen. #GesäuseGibtKraft

Inhaltsübersicht Gesäuse Nationalpark

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Gesäuse

Wandern im Gesäuse

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark Gesäuse

Der ganze Nationalpark – eine Sehenswürdigkeit. Wir greifen hier ganz subjektiv ein paar Tipps für die Nationalparkregion Gesäuse heraus.

Wildes Wasser, steiler Fels – der Gesäuseeingang

Den Namen „Gesäuse“ trägt die Region tatsächlich aufgrund des rauschenden Wassers der Enns, die im Nationalpark auch noch Wildflusscharakter zeigen darf.
Wo liegt der Gesäuseeingang und wie kommt man zum Gesäuseeingang? Wenn man auf der B146 von Admont Richtung Johnsbach fährt, kommt man nach ca. 6 km unter einer Eisenbahnbrücke hindurch. Kurz dahinter befindet sich eine Bushaltestelle „Gofergraben“ – dort können in der Nähe einige wenige Autos kurz parken. Eine Infotafel erläutert Flussufererlebnisse. Wandert man einige hundert Meter Richtung Eisenbahnbrücke, hat man eine fantastische Sicht auf den Durchbruch der Enns und die umliegenden Steilwände der Berge die bis zu 1.800 Meter aufragen. Hier rauscht und saust das Wasser, die Strömung ist sehr stark. Es versteht sich von selber, dass man am Ufer bleibt!

Es saust und rauscht – Gesäuseeingang ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Gesäuseeingang im Abendlicht ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Nationalpark Gesäuse Besucherzentrum / Erlebniszentrum Weidendom

Umwelterziehung und Naturschutz sind nur zwei der Anliegen des Nationalparks Gesäuse. Es ist hier gelungen, interessante Besuchermagneten ins Leben zu rufen, die sowohl unterhaltsam als auch informativ sind und die Nationalpark-Belange unterstützen.

Der charakteristische Weidendom wurde 2004 in Zusammenarbeit mit dem Architekten Marcel Kolberer errichtet: aus verschiedenen Weiden-Stecklingen unterschiedlicher Regionen in Österreich ist in über 13 Jahren eine ansehnliche Altholzstruktur entstanden, die eine großzügige Art Tipi bildet. In diesem lebendigen, offenen Tipi-Bauwerk finden im Sommer verschiedene Veranstaltungen statt.
Das Labyrinth des begehbaren „Ökologischen Fußabdrucks“ bietet Jung und Alt Interessantes und Wissenswertes rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz – genau unser Thema, sind wir doch im Rahmen des österreichischen Umweltzeichens unterwegs.

Die sympathischen Gesichter des Nationalparks lernen wir durch Barbara Bock und Wolfgang Riedl kennen, beide Ranger im Nationalpark Gesäuse. Begeistert schildern uns beide die Angebote des Nationalparks: von Exkursionen wie „Der Stein erzählt“ bis hin zu Nachtwanderungen, Fotokursen und sogar Kinoabenden im Erlebniszentrum.

Besucherinfos:
Nationalpark Erlebniszentrum
Öffnungszeiten Mai bis September

Weidendom im Erlebniszentrum Gesäuse Nationalpark ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Den ökologischen Fußabdruck spielerisch erleben ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Ökologischer Fußabdruck im Erlebniszentrum Nationalpark Gesäuse ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

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Wandern im Gesäuse

Barrierefreie Wanderwege

Die Wandermöglichkeiten im Gesäuse sind vielfältig. Gleich vom Erlebniszentrum Weidendom führt der barrierefreie Wanderweg Leierweg zur Enns. Auf dem mit vielen Bäumen gesäumten Leierweg kann man auch gut spazieren gehen, das haben wir uns bis zur Ennsbrücke einmal angesehen. Die Aussicht von der Brücke auf die Enns sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen! Ein zweiter barrierefreier Wanderweg ist der Themenweg „Lettmair Au“.

Johnsbacher Almrunde

Genusswandern pur verspricht die Johnsbacher Almrunde, die als Familienwanderweg 10 km entlang von 4 bewirtschafteten Almen führt.

Mödlinger Hütte

Wir unternehmen eine Wanderung zur Mödlinger Hütte auf 1.523 Metern, die mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet ist. Von Johnsbach aus erreicht man die Mödlinger Hütte in ca. 2,5 Stunden Gehzeit. Wir wählen aufgrund knapper Zeit die Kurzvariante: wir fahren mit dem Auto von Gaishorn im Paltental aus eine Mautstraße weit hinauf. Für 8 Euro Maut geht die Schranke hoch – aber Achtung! Diese Fahrstraße ist ausschließlich etwas für sehr erfahrene Autofahrer, am besten nur mit einem Allradauto und nur bei guten Witterungsverhältnissen. Der Weg ist schmal und steil, die Kurven eng und unübersichtlich. Fahrpraxis am Berg und im Gelände sind unabdingbar.

Ist man oben am Parkplatz angekommen, liegen noch ca. 45 Minuten Gehzeit zur Mödlinger Hütte vor dem Wanderer. Einige Wegabschnitte sind sehr steil und vor allem für ältere Menschen ohne Wandererfahrung beim Abstieg sehr schwierig.

Wandergruppe vor Mödlinger Hütte © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Mödlinger Hütte – so gemütlich! © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Käsespätzle © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Für uns ist die knapp halbstündige Wanderung ein Genuss, die Bergpanoramen rundum eine Wohltat für die Seele. Mit Schmankerln auf der Mödlinger Hütte stärken wir auch unseren Leib für den Abstieg: Käsespätzle und Hüttengröstl schmecken köstlich!

Gemütliche Zimmer locken auf der Hütte zur Übernachtung: von hier aus hat man wegen der geringen Lichtverschmutzung im Gesäuse exzellente Aussichten in den nächtlichen Sternenhimmel und die Milchstraße.

Hier gibt es Informationen für Wanderer zur Mödlinger Hütte.


Reisevideo über das Gesäuse von travelstories-reiseblog.com

Reiseinformationen
Zur Planung deines Urlaubs im Gesäuse ist der sehr informative und cool gestylte Mini-Reiseführer (92 Seiten) „Dein Gesäuse“ sehr hilfreich. Dieser wird vom Tourismusverband Gesäuse in Admont herausgegeben.

Offenlegung: Zu dieser Reise wurden wir vom Österreichischen Umweltzeichen in Kooperation mit dem Nationalpark Gesäuse sowie dem Hotel Spirodom eingeladen. #Umweltzeichen #Gesäuse

Noch mehr nachhaltiger Urlaub in Österreich? Wie wäre es mit Camping im Rosental oder Ausflügen rund um den Millstätter See?

© Fotos,Texte und Video: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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