Snörök und Vinterføre: Autofahren im Winter in Schweden und Norwegen

Für einen Winter Road Trip in Schweden oder Norwegen muss man sich gut vorbereiten, vor allem wenn man in die arktischen Regionen Lapplands oberhalb des Polarkreises reisen möchte. In diesem Reisebericht kommen die wichtigsten Aspekte zur Vorbereitung auf einen Winter-Road Trip zur Sprache: Tipps zum Autofahren im Winter in Schweden und Norwegen – Schweden im Winter mit dem Auto!

Inhaltsübersicht

Schritt 1: Prüfung aller notwendigen Ausweispapiere, Versicherungen und Mitgliedschaften

Schritt 2: Winterinspektion

Schritt 3: Zusätzliche Ausrüstungsmaßnahmen fürs Autofahren im Winter bei Schnee, Eis und extremen Bedingungen

Schritt 4: Zubehör für einen Wintertrip mit dem Auto

5. Tipps zum Autofahren im Winter am Polarkreis

6. Video Autofahren im Winter auf den Lofoten in Norwegen

Snörök: schwedisch, „Schneerauch, Schneeverwirbelung“

Irgendwo in Schweden: Snörök – staubtrockener Schnee wird aufgewirbelt und nimmt die Sicht ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Vinterføre: norwegisch, „winterliche Straßenverhältnisse“

Traumstraßen auf den winterlichen Lofoten in Norwegen: wild und gefährlich ©Sabine Mey-Gordeyns

Traumstraßen auf den winterlichen Lofoten in Norwegen: typisch vinterføre – wild und gefährlich  ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Schritt 1: Prüfung aller notwendigen Ausweispapiere, Versicherungen und Mitgliedschaften

Leider ist es derzeit notwendig, auch innerhalb von Europa manchmal seinen Ausweis an den Grenzen vorzuzeigen. Auch eine Mitgliedschaft und zusätzliche Versicherungspakete bei Automobilclubs können sinnvoll sein. Da es bekanntlich immer einige Zeit dauert, diese administrativen Aufgaben zum erfolgreichen Abschluss zu bringen, empfiehlt sich eine rechtzeitige Sichtung der vorhandenen Papiere. Wenn man einen Reisebeginn im Januar plant, sollte man daran denken, dass von Mitte Dezember bis Mitte Januar wegen Weihnachten & Co. meist wenig schnell zu regeln ist.

Hier ist die Kurzcheckliste Ausweispapiere, Versicherungen und Mitgliedschaften für Auslandsreisen

  • Ausweis
  •  Führerschein
  • Europäische Krankenversicherungskarte (wird von der deutschen Krankenversicherung ausgestellt)
  • Auslands-Zusatzversicherung (Achtung, Dauer der Reise beachten, manche decken nur Reisen bis zu 60 Tagen ab)
  • Mitgliedschaft Automobilclub? Zusatzversicherungen?

Schritt 2: Winterinspektion

Als verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmerin nimmst Du sowieso vor jedem Winter entweder selber eine Winterinspektion für dein Auto vor oder Du lässt den Wintercheck von einer Kfz-Werkstatt deines Vertrauens durchführen. Hierbei sollten folgende Aspekte geprüft werden: Autobatterie, Frostschutz fürs Kühlwasser, Winter-Scheibenreiniger, Wischblätter. Auf Reifen, Scheinwerfer und Motoröl kommen wir noch zu sprechen.

Schritt 3: Zusätzliche Ausrüstungsmaßnahmen fürs Autofahren im Winter bei Schnee, Eis und extremen Bedingungen

Spikes statt Winterreifen für einen Road Trip zum Polarkreis

Für eine Reise nach Norwegen oder Schweden im Winter mit dem Auto reichen normale Winterreifen nicht aus. Die Skandinavier lächeln schon mild über „unsere“ Winterreifen „This is according to continental standards. We have special Nordic qualities“. Damit meinen sie, dass die Zusammensetzung des Reifengummis ganz andere Anforderungen an skandinavische Verhältnisse erfüllen muss. „Unsere“ Winterreifen sind für Temperaturen bis ca. -10 Grad Celsius ausgelegt. Sinken die Temperaturen tiefer, wird das Gummi zu hart und hat keinen guten „grip“ mehr.

Spikes wurden von unserem Sponsor Subaru Nordic zur Verfügung gestellt und montiert ©Sabine Mey-Gordeyns

Spikes wurden von unserem Sponsor Subaru Nordic zur Verfügung gestellt und montiert ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Das ist nur ein Grund mehr bei einer Reise zum Polarkreis notgedrungen auf Spikes umzurüsten. Die Fahrbahnen befinden sich je nach Wetterlage in sehr unterschiedlichen Zuständen. In großen Städten wie Stockholm sind Spikes verboten und auch nicht notwendig.

Eine Möglichkeit ist, die Händler der eigenen Automarke ausfindig zu machen und diese zu kontaktieren, ob sie Spikes verleihen. Im Internet kursieren Gerüchte, es gäbe Skandinavien-Fähren, die einen solchen Spikes-Service für ihre Kunden in Schweden oder Norwegen anbieten. Ich habe mich im Februar 2016 sowohl mit DFDS als auch der Color Line in Verbindung gesetzt. Beide haben diese Gerüchte nicht bestätigt.

Video- bei Malmö werden unsere Spikes montiert:

Allradantrieb für eine Winterreise in arktische Regionen

….ist nicht zwingend notwendig, aber äußerst komfortabel und praktisch, wenn man auf Schnee oder Eis unterwegs ist. Wir waren mit einem Subaru Forester unterwegs, der über einen permanenten Vierrad-Antrieb verfügt. In manchen Situationen macht eben genau das den Unterschied zwischen Freude am Fahren oder Plackerei und Unsicherheit. Man sieht auch auf den Straßen im Norden: je höher der Breitengrad, desto größer die Allraddichte.

-5 Grad Celsius feuchte Kälte, Neuschnee auf Eis auf den Straßen, schlechte Sicht durch Nebel und gefrorene Fenster: mit Allradausrüstung hast Du einfach eine Sorge weniger! ©Sabine Mey-Gordeyns

-5 Grad Celsius feuchte Kälte, Neuschnee auf Eis auf den Straßen, schlechte Sicht durch Nebel und gefrorene Fenster: mit Allradausrüstung hast Du einfach eine Sorge weniger! ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Motorwärmer zum Autofahren im Winter

Ohne Motorwärmer springen viele Motoren bei Temperaturen unter – 25 Grad Celsius immer schwerer an. Der Motorwärmer sorgt dafür, dass das Motoröl nicht zu dick wird und der Motor nicht zu sehr auskühlt. Dazu muss das Auto an den Strom angeschlossen werden, meist ist das Kabel hierfür grün. Praktisch ist eine Kabellänge von mindestens 5m. In Jokkmokk/ Schwedisch Lappland beispielsweise gehören die Stromsteckdosen für Motorwärmer zur Standardausstattung bei Parkplätzen vor Supermärkten, Wohnhäusern und öffentlichen Parkplätzen – eigentlich sind sie omnipräsent.

Bei Niestcar in den Niederlanden wird fachmännisch der Motorwärmer installiert und die Zusatzscheinwerfer an der Wagenfront angebtracht ©Sabine Mey-Gordeyns

Bei Niestcar in den Niederlanden wird fachmännisch der Motorwärmer installiert und die Zusatzscheinwerfer an der Wagenfront angebracht ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Nach eiskalten Nächten mit bis zu -27 Grad Celsius springt der Motor morgens dank Motorwärmer zuverlässig an ©Sabine Mey-Gordeyns

Nach eiskalten Nächten mit bis zu -27 Grad Celsius springt der Motor morgens dank Motorwärmer zuverlässig an
©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Motoröl für den Winter

Motoröl wird bei Kälte dick. Deshalb ist insbesondere für Dieselmotoren bei einer Reise mit dem PKW nach Skandinavien im Winter spezielles Motoröl empfehlenswert. Niedrige Viskosität für das Motoröl lautet hier der Fachausdruck.

Zusätzliche Scheinwerfer für einen Wintertrip mit dem Auto

…sehen nicht nur ziemlich cool aus sondern sind beim Autofahren im Winter in Lappland kein überflüssiges Spielzeug. Wir haben die Zusatzscheinwerfer Hella Rallye 3003 montieren lassen und sind begeistert von der völlig neuen Fernsicht. Eines schönen Winterabends in Schweden fuhr ein schwedischer Freund in kompletter Dunkelheit mit auf dem Beifahrersitz und bemerkte begeistert „Damit kannst Du ja einen Elch auf 300 Meter Entfernung sehen!!“Damit ist eigentlich alles gesagt. Wir haben in Schwedisch Lappland auch viele Led Light Bars gesehen, die als Zusatzscheinwerfer montiert waren. Aber Achtung: nicht alles, was in Schweden an zusätzlicher Auto-Scheinwerfertechnik erlaubt ist, darf automatisch in Deutschland benutzt werden.

Schritt 4: Zubehör für einen Wintertrip mit dem Auto

Absolut notwendig sind: Eiskratzer (mit oder ohne Handschuh), Handbesen für Schnee (werden auch Schneefeger, Schneebesen, oder Autobesen genannt), Klappschaufel (falls Du im Schnee stecken bleibst), Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Wasser, Notration Nahrung, Fleece Decken oder Schlafsäcke für den Notfall.

Sicher auch gut, um dabei zu haben: Gummifußmatten vorne mit hochstehendem Rand für nasse Schuhe, Abschleppseil mit Stahl-Schäkel, Arbeitshandschuhe (falls Du schippen oder abschleppen musst), Umformer (12v zu 220 V um dein Smartphone aufzuladen falls Du noch keinen USB-Lader im Auto hast), Türschlossenteiser, Vaseline um die Türgummidichtung einzureiben und vor zufrieren zu schützen, Scheiben-Enteiser falls das Eis auf der Scheibe zu dick ist, Sturmkocherset mit Brennspiritus und Streichhölzern, Teelichter, Taschentücher, Thermoskanne mit heißem Tee, aufgeladenes Smartphone und aufgeladene Powerbank. Warndreieck und Warnwesten hast Du ja sowieso dabei, oder?

Sinnvoll zum Autofahren im Schnee ist auch eine gelbe Polarisations-Sonnenbrille zur Kontrastverstärkung, ähnlich wie Ihr es vielleicht vom Skifahren kennt. Manchmal sieht man einfach nicht, wo die Straße anfängt oder aufhört!

Traumziel Polarkreis 66 Grad 33 Minuten nördliche Breite! Endlich Arktis! Auf der E45 in Schwedisch Lappland südlich von Jokkmok ©Sabine Mey-Gordeyns

Traumziel Polarkreis 66 Grad 33 Minuten nördliche Breite! Endlich Arktis! Auf der E45 in Schwedisch Lappland südlich von Jokkmok ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

5. Tipps zum Autofahren am Polarkreis

Scheibenwischen bei Minusgraden

Du hast zwar Frostschutz in deinem Scheibenwischwasser, ab einer bestimmten Temperatur gefriert aber das Wischwasser an der eiskalten Frontscheibe. Wir haben bei minus 19 Grad Celsius probiert, die Scheiben zu wischen, das Wischwasser gefror unmittelbar auf der Windschutzscheibe, wir mussten sofort rechts ranfahren und manuell die Windschutzscheibe enteisen. Hier ist also Vorsicht geboten.

Wettervorhersage

Vor längeren Fahrten in weniger besiedelte Gebiete immer vorher die Wettervorhersage konsultieren. Als zuverlässig hat sich die norwegische Webseite www.yr.no erwiesen. In der norwegischen Wettervorhersage lassen sich auch schwedische Ortsnamen eingeben. Fährt man von Nordschweden eine der Strecken nach Norwegen, sind im Winter auch eventuelle Lawinenwarnungen zu beachten.

Fahrverhalten

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber trotz Allrad und Spikes ist vorsichtiges und defensives Autofahren im Winter in Nordskandinavien erforderlich. Wir haben mehrere Fahrzeuge gesehen, die im Schnee stecken geblieben sind. Achtung: besonders am Traumziel Lofoten in Norwegen sind mittlerweile auch viele Touristen aus Asien im Auto unterwegs, die zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee sehen und deshalb keinerlei Fahrpraxis im Schnee und auf Eis haben.

30 Sekunden vorher hat uns der graue PKW noch sportlich auf kurviger, vereister Straße überholt, dann zog er anschließend ein kleines Stück zu weit nach rechts - zack! - da war der Graben! Unten links: Dieser Laster schaffte trotz Ketten die Steigung auf der Straße nicht und rutschte auf der Gegenseite in den Schneewall. In beiden Fällen mußte der Abschleppdienst gerufen werden. ©Sabine Mey-Gordeyns

30 Sekunden vorher hat uns der graue PKW noch sportlich auf kurviger, vereister Straße überholt, dann zog er anschließend ein kleines Stück zu weit nach rechts – zack! – da war der Graben! Unten links: Dieser Laster schaffte trotz Ketten die Steigung auf der Straße nicht und rutschte auf der Gegenseite in den Schneewall. In beiden Fällen mußte der Abschleppdienst gerufen werden. ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Snörök

Ist Schwedisch und bedeutet Schneestaub, Schneeverwirbelungen. Ein Phänomen, welches wir in Kontinentaleuropa nicht kennen, da bei uns der Schnee eher schwer und nass ist. Schneestaub ist frischer Neuschnee und aufgrund der hohen Minusgrade und der trockenen Luft verhält er sich beinahe wie Staub. Auf der Straße bildet dieser Schneestaub tückische Schneeverwirbelungen, die einem beispielsweise in dem Moment, wo man von einem anderen PKW überholt wird, komplett die Sicht nehmen. Diese Verwirbelungen sind auch mit einem Scheibenwischer oder guten Lampen nicht zu bekämpfen. Insbesondere auch entgegenkommende Laster wirbeln viel Snörök auf. Langsam und vorausschauend fahren ist das Einzige, was hier hilft.

Video: Wie sehen die Straßen im Winter in Schweden aus? Sind alle Vorbereitungen getroffen: Freie Fahrt auf der Winterreise in Skandinavien !

Schwarze Plastiksäcke am Straßenrand in Schwedisch Lappland

Kommen am Straßenrand Holzstöcke mit schwarzen Plastiksäcken in Sicht, ist unmittelbare Vorsicht geboten! Die Samen kennzeichnen hiermit die Migrationsrouten ihrer Rentiere und in der Nähe dieser „Installationen“ ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, auf ein oder mehrere Rentiere am Straßenrand oder auch auf der Straße zu treffen. Erhöhte Bremsbereitschaft ist angesagt!

Dieses Bild heisst übersetzt: Achtung, Rentiere kreuzen!!©Sabine Mey-Gordeyns

Dieses Bild heisst übersetzt: Achtung, Rentiere kreuzen!! ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Netzempfang

Auf den großen Verbindungstrassen ist meist relativ guter Handyempfang in mobilen Netzwerken gewährleistet. Wir konnten auf dieser Reise gute Erfahrungen – auch im hohen Norden Schwedens – mit den Prepaid-Angeboten von Telia machen, sogar mit der Netzabdeckung im Datenverkehr/ Internet. Deshalb ist es sinnvoll, die Telefonnummern der vorgebuchten Unterkünfte griffbereit halten bzw. auch Notfallnummern (ADAC oder ähnliches).

Routenplanung

In arktischen Regionen rund um den Polarkreis in Schweden oder Norwegen kommt man im Winter nicht so schnell voran wie auf kontinentalen Autobahnen im Sommer. Für uns waren ca. max. 70 km/h realistisch bei der Tagesroutenplanung. Da wir das Reisen in der Dunkelheit möglichst vermeiden wollten (und damit ungewollte Begegnungen mit Rentieren und Elchen auf unbeleuchteten Wegen) haben wir die Tagesetappen entsprechend geplant. Das bedeutet Ende Januar ca. 4 Stunden Fahrzeit bei vollem Tageslicht Richtung Norden, d.h. max. 300 km (je nachdem auf welchem Breitengrad man sich befindet). 4 Wochen später, Ende Februar, geht die Sonne beispielsweise in Arvidsjaur um 7 Uhr auf und um 17 Uhr unter.

Ein Navigationsgerät oder eine aktuelle Straßenkarte sind kein überflüssiger Luxus: oft sind die Hinweisschilder mit den Kilometerangaben vom Schnee verweht. Alternativ kann man sich die Strecke vorab ja auch auf Google Maps auf sein Smartphone laden.

Im Januar setzt die Dämmerung - abhängig vom Breitengrad - schon recht früh ein. Hier am 26.1. in Slagnäs (Schwedisch Lappland) - 15 Uhr ©Sabine Mey-Gordeyns

Im Januar setzt die Dämmerung – abhängig vom Breitengrad – schon recht früh ein. Hier am 26.1. in Slagnäs (Schwedisch Lappland) – 15 Uhr
©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Autowaschen im Winter in Schwedisch-Lappland

Die Waschanlagen der Tankstellen sind im Winter geschlossen. Niemand wäscht hier sein Auto im Winter, es sei denn, es gibt die Möglichkeit, das gewaschene Auto anschließend in einem beheizten Raum 2 Tage wieder durchtrocknen zu lassen. Das Problem ist Wasser, welches z.B. in Türritzen läuft und dort gefriert und die Öffnung der Tür verhindert. Solange es nicht regnet oder taut, bleibt das Auto sowieso einigermaßen sauber: die reine Luft!

Video- Einfach ein Traum: Winterurlaub in Skandinavien – per Allrad in die Arktis!

6. Video Autofahren im Winter auf den Lofoten in Norwegen

Reisevideo von Sabine Mey-Gordeyns – travelstories-reiseblog.com: Road Trip im Winter auf die Lofoten in Norwegen – Autofahren im Winter

Die Winterverhältnisse auf den Lofoten können sich – so wie in unserem Fall – innerhalb von 6 Tagen unglaublich schnell verändern. Das gab uns die Möglichkeit, die winterlichen Strassenverhältnisse auf den Lofoten zu filmen und dieses Video über Autofahren im Winter auf den Lofoten zu erstellen.

In diesem Video zeigen wir euch, wie wir mit einem 4×4 Allradauto mit Spikes auf den Lofoten in Norwegen fahren: über vereiste steile Brücken, vereiste Strassen, Strassen mit Schnee, Strassen mit Schneematsch, spiegelglatte Strassen, vereiste Kurven, fahren bei Schnee, fahren bei Schneesturm. Autofahren auf den Lofoten im Winter heisst auch: Schneepflügen ausweichen und auf einspurigen Brücken in Haltebuchten warten. Ihr bekommt in diesem Video ebenfalls: fantastische Aussichten auf schneebedeckte Berge und Fjorde, das Gebirgsmassiv Trolltinden, die Anfahrt auf Henningsvaer, verschneite Dörfer und rote Holzhäuser.

Wir hoffen, dass unsere Tipps zum Autofahren im Winter in Schweden und Norwegen nützlich sind bei der Vorbereitung eines tollen Winterurlaubs!

Für die Kooperation bei der Ausstattung unseres #Subaru Forester für den Roadtrip „Allrad in die Arktis“ bedanken wir uns bei folgenden Partnern:

Subaru Nordic  für die Bereitstellung und Montage von Spikes
Subaru Niestcar Heemskerk (NL)  für die Bereitstellung und Montage der Zusatzscheinwerfer und des Motorwärmers

Tipps zum weiterlesen in unseren Winterabenteuern: Tipps für einen Winterurlaub in Schweden und Norwegen gefällig? Auf der Suche nach einem tollen Hotel, um Nordlichter auf den Lofoten zu sehen? Oder lieber mehr über Eisangeln in Schwedisch Lappland erfahren?

© Foto, Texte und Video: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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8 Comments

  • Jutta sagt:

    Meine Güte, das ist ja schon bei der Reisevorbereitung das reinste Abenteuer! Sollte ich tatsächlich einmal mit dem Pkw in den hohen Norden reisen, komme ich auf deine Tipps zurück! Von dieser gelben Polarisationsbrille habe ich noch nie gehört. Funktioniert wohl wie ein Pol-Filter am Objektiv? Alles total spannend! Und diese Bilder, die Clips – einfach großartig! Liebe Grüße, Jutta

  • Sabine sagt:

    Vielen Dank!! Bei der Reisevorbereitung kann man sich tatsächlich gleich schon mal innerlich auf das Abenteuer einstelen!! Beste Grüße aus dem Schnee, Sabine

  • Hallo Sabina,
    ein sehr beeindruckender Bericht, der unheimlich informativ ist. Vielen Dank dafür! Als Schwede sei mir aber eine kleine Korrektur erlaubt: Snörök heißt übersetzt „Schneerauch“. Und ich finde damit ist das Phänomen auch bestens übersetzt. Denn wenn der Rauch zu dicht ist, oder das Sonnenlicht ungünstig darauf fällt, kann man nicht hindurch sehen – und das ist dass Gefährlich daran….

  • Sabine sagt:

    Hallo Christian,
    vielen Dank für das nette feed-back. „Schneerauch“ gefällt mir eigentlich auch viel besser als „Schneeverwirbelung“, die Inspiration nehme ich gerne auf. Es ist schon ein faszinierendes Phänomen, dieser Snörök. Ich finde es schwierig, „richtig“ zu reagieren: langsam weiterfahren obwohl man nichts sieht oder lieber ganz stehenbleiben?

  • Olaf sagt:

    Hallo Sabine!
    ein wirklich schöner Bericht. Leider fehlte es mir bisher an genügend Urlaub im Winter um den Norden im Winter zu erkunden. Da die Spikes in D verboten sind und ein Spikes-Verleih mir nicht bekannt sind, bleiben nur die Schneeketten, die aber auch recht gut funktionieren.
    Die zusätzliche Montage von Scheinwerfern sollte man besser in D machen, denn die Skandinavier verbauen gerne mal 3 Zusatzscheinwerfer an der Front, was bei uns (leider) nicht erlaubt ist.
    Dank deines Bericht freue ich mich noch mehr auf die nächste Reise nach Skandinavien…
    Grüße, Olaf

  • Sabine sagt:

    Hallo Olaf, mit den Zusatzscheinwerfern hast Du absolut recht! Viel Licht findet man in Skandinavien sehr cool und wir haben schon tolle Varianten als LED-Leisten gesehen. Beste Grüße, Sabine

  • wilhelm englstorfer sagt:

    … informativer bericht! danke …
    fahre demnächst mit einem allradsprinter in diese region – jokkmokk – kikenes – lofoten …
    freu mich schon sehr u. hoffe, dass ich die sicherheitsvorkehrungen nicht wirklich brauche …
    wie ist das lpg-angebot in schweden?

    glg wilhelm

  • Sabine sagt:

    Fährst Du im Winter? Dann benötigst Du auf jeden Fall Spikes! Auf LPG haben wir leider nicht geachtet, deshalb kann ich darüber keine Aussage treffen. Herzlichen Gruss, Sabine

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