Erleuchtung auf dem Rentierfell [Schlafen im Tipi-Zelt – im Winter]

Eine Nacht im Tipi am See: hier werden Lappland-Träume wahr ©Sabine Mey-Gordeyns

Typisch schwedisch übernachten bedeutet: Schlafen nahe der Natur. Zumindest oben im Norden, in Schwedisch-Lappland. Outdoor ist nahe am Polarkreis auch im Winter in. In der Nähe von Arvidsjaur kann man außergewöhnlich übernachten: Schlafen im Tipi-Zelt – und das sogar im Winter. In diesem Artikel gibt es Informationen zur Anreise, Reisezeit und zu Winter-Aktivitäten in Schwedisch-Lappland.

Inhaltsübersicht

Winterurlaub in Schwedisch-Lappland: die beste Reisezeit

Schlafen im Tipi-Zelt in der Nähe von Arvidsjaur: Ablauf und Tipps

Mein persönliches Fazit: Erleuchtung auf dem Rentierfell

Praktische Tipps für deine Übernachtung im Tipi-Zelt

Weitere Unterkünfte in Abborrträsk bei Arvidsjaur

Anreise nach Arvidsjaur in Schwedisch Lappland

Winterurlaub in Schwedisch-Lappland: die beste Reisezeit

Wer vom eiskalten Winter in Schwedisch Lappland träumt, denkt an das Polarlicht, klirrende trockene Kälte, Rentiere und Elche, gemütliche rote Schwedenhäuser, duftende Kanelbullar, die Kultur der Samen, knisternde Lagerfeuer und aufregende Outdoor-Abenteuer. Wer einmal darüber nachdenkt, wirklich außergewöhnlich zu übernachten, dem empfehlen wir eine Nacht im Tipi-Zelt.

Am besten mitten im schwedischen Winter, bei Temperaturen zwischen -5 Grad Celsius und -30 Grad Celsius. Wer es knackig kalt liebt, plant seinen Winterurlaub in Schwedisch Lappland im Februar. Wer ab und zu gerne tagsüber sein Gesicht mal der wärmenden Wintersonne entgegenstreckt (Achtung, Sonnenschutz nicht vergessen!) kommt im März, in der Zeit des sogenannten Frühlingswinters. Für viele Schweden ist Frühlingswinter die absolute Lieblings-Jahreszeit.

Snow crystals in the sun - wonders of the universe © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Eiskristalle in der Sonne – immer wieder ein Wunder!  © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Schlafen im Tipi-Zelt in der Nähe von Arvidsjaur: Ablauf und Tipps

Das Tipi im Internet buchen

Und wie kommt man jetzt an das Tipi?? Ihr werdet es kaum glauben, das könnt Ihr ganz einfach via Airbnb buchen.
Mit 4 Personen kann man dort locker übernachten. Es gibt jedoch eine Menge zu beachten, schließlich ist eine Übernachtung im Tipi im Winter nicht zu vergleichen mit einer ganz normalen B&B -Übernachtung. Deshalb empfehle ich dringend, zusätzlichen Service wie Abendessen oder Frühstück gleich mit zu buchen – aber darüber weiter unten mehr.

Den Gastgeber Sonny treffen

Der Ablauf ist als folgt: Ihr bucht via Internet das Tipi und Ihr bekommt eine Bestätigung. Besprecht mit dem Gastgeber Sonny ganz genau, wo Ihr euch trefft, das Tipi liegt außerhalb des Ortes an einem wunderschönen See. Eventuell kann Sonny euch sogar am Flughafen abholen.

Und dann geht es in die Wildnis und ab jetzt müsst Ihr alles, was Ihr von einem „normalen“ Übernachtungsplatz erwartet, absolut vergessen.

Ich empfehle dringend, die Anreise zum Tipi vor Anbruch der Dunkelheit zu planen – Achtung, im Januar dämmert es ab 14 Uhr, ab Mitte Februar ist die Helligkeit wie bei uns, ab März ist es heller als in Deutschland.

Die Anreise zum Tipi Zelt

Sonny nimmt euch zunächst im Auto mit zu einer Parkbucht an einer Straße. Die Straßen sind von hohen Schneewällen gesäumt – da müsst Ihr drüber klettern. Ihr seid von Kopf bis Fuß dick eingepackt, weil gleich wird es ziemlich kalt auf dem Schneemobil. Ihr habt keine Ahnung wie Ihr so dick verpackt euer Gepäck über den Schneewall bekommen sollt. Ihr merkt schon: der schicke Vielfliegerkoffer ist dafür ziemlich ungeeignet. Plastik bricht übrigens leicht bei extremer Kälte. Ein großer Rucksack oder eine Duffelbag sind die bessere Wahl.

Und dann fängt der echte Spaß an: Sonny holt sein Schneemobil aus dem Nichts, das Schneemobil hat einen Schlitten-Anhänger. Das Gepäck wird auf dem Anhänger verstaut, Ihr krabbelt auf den Anhänger und los geht die wilde Fahrt, Ihr holpert über Hügel, unter tiefhängenden verschneiten Ästen durch, von denen euch der Schnee in den ungeschützten Nacken fällt. Ihr merkt: hier draußen zählt jede Kleinigkeit. Aufmerksamkeit ist geboten, dass die Äste nicht ins Gesicht schlagen.

Das Schneemobil brüllt, Sonny dirigiert es meisterhaft über die Spur, Benzin aus dem kleinen Motor weht euch in die Nase, herum stäubende Schneekristalle stechen euch ins Gesicht.

Ihr seid froh, dass Ihr auf dem Rentierfell sitzt, es wärmt euch ein wenig. Etwa fünf Minuten dauert die abenteuerliche Fahrt, Ihr habt euer erstes Lappland-Abenteuer bestanden. Ihr seid beim Tipi-Zelt.

Parkbucht, Graben, Schneemobilspur und Hügel - Hindernisse, die mit Gepäck überwunden werden wollen © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Parkbucht, Graben, Schneemobilspur und Hügel – Hindernisse, die mit Gepäck überwunden werden wollen © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Sonny "The Guide" Holmberg - ein Fahrkünstler par excellence auf seinem Schneemobil © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Sonny „The Guide“ Holmberg – ein Fahrkünstler par excellence auf seinem Schneemobil © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Auf dem Schlitten durchs Winterwonderland © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Auf dem Schlitten durchs Winterwonderland © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Hinten auf dem Schlitten zu zweit © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Hinten auf dem Schlitten zu zweit © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Das Tipi-Zelt am See

Sobald der Motor verstummt, ist da nur noch – diese Stille. Großartig. Dein Smartphone kannst Du spätestens jetzt ausschalten: Du kannst zwar wahrscheinlich telefonieren, hast aber keine Internetverbindung. Lade vor der Tour dein Smartphone und deine Powerbank voll. Trage beides nah am Körper. Die Kälte zieht die Energie aus deiner Elektronik. Sei sparsam mit dem Smartphone, vielleicht benötigst Du es dringend für irgendeinen unvorhergesehenen Notfall. Speichere vorab unbedingt „deine“ Notfallnummern ab. Hier draußen bist Du auf Dich gestellt. Beängstigend, nicht wahr? Das sind wir nicht mehr gewöhnt.

Im Tipi der Marke Tentipi befinden sich: Rentierfelle als „Matratze“ direkt auf dem hartgefrorenen Waldboden, ein Ofen mit einem Wasserkessel und ausreichend Holzscheite mit Streichhölzern sowie Toilettenpapier und eine kleine Abfalltüte. Außerdem werden warme Schlafsäcke zur Verfügung gestellt. Eine Wäscheleine ist gespannt, daran können Socken getrocknet werden. That’s it.

Du wolltest in die Wildnis, hier hast Du sie.

Wer zusätzlich zum Rentierfell noch eine Unterlage für den Komfort benötigt: sagt vorher Bescheid, man wird dafür sorgen. Für die Wärme ist es nicht unbedingt notwendig.

Tipi am See - ein Lappland-Erlebnis, welches man so schnell nicht vergisst © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Tipi am See – ein Lappland-Erlebnis, welches man so schnell nicht vergisst © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Im Tipi auf dem Rentierfell – herrlich warm ©Sabine Mey-Gordeyns

 

Keep the fire burning! Der Holzofen verbreitet sehr schnell wohlige Wärme © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Keep the fire burning! Der Holzofen verbreitet sehr schnell wohlige Wärme © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Video Holzofen im Tipizelt von Sabine Mey-Gordeyns von travelstories-reiseblog.com

Luxus muss in der Wildnis neu definiert werden. Wir finden: diese Toilette ist Luxus! © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Luxus muss in der Wildnis neu definiert werden. Wir finden: diese Toilette ist Luxus! © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Es gibt weder Kissen, Geschirr, Besteck, Trinkwasser, fließendes Wasser. Zum Klohäuschen im typisch schwedischen Outdoor-Plumpsklo-Stil sind es ca. 300 m die zu Fuß auf Schneemobilspuren zurückzulegen sind. Deshalb ist es üblich, das „kleine Geschäft“ in der Nähe des Zeltes zu erledigen. Und bitte mit Schnee die hässlichen gelben Flecken abdecken und das Toilettenpapier in die Plastiktüte im Zelt entsorgen.

Das Tipi ist typischerweise oben ein wenig offen: falls Schnee fällt, schneit es ein wenig herein. Im Ofen muss- je nach Außentemperatur – regelmäßig Holz nachgelegt werden. Auch nachts. Sonst musst Du morgens gucken, wie Du das Feuer wieder in Gang bekommst. Wenn das Feuer im Ofen bullert, verbreitet der Ofen eine wohlige Wärme im Tipi-Zelt.

Zum Thema kochen, Frühstück, Abendessen siehe „Frühstück und Abendessen“ weiter unten.

Jetzt habe ich lange beschrieben, was es bei dieser ausgefallenen Übernachtungsmöglichkeit alles nicht gibt. Jede Leere macht Platz für neue Erfahrungen. Und deshalb liebe ich es, im Tipi in der Natur zu übernachten.


Video: Das Tipi in Augenschein nehmen by Sabine Mey-Gordeyns travelstories-reiseblog.com

Mein persönliches Fazit: die Erleuchtung auf dem Rentierfell

Diese Momente im Tipi oder in der Wildnis beim Lagerfeuer, wenn die steifgefrorenen Finger oder Zehen langsam wieder auftauen. Dieses Licht im hohen Norden, diese absolute Stille in der Nacht. Die Erfahrung, dass ich der Natur und der Dunkelheit ausgeliefert bin. Die Zeit streckt sich, im Raum des digitalen Detox. Ich bin mit mir und meinem Lieblingsmenschen. Es können Gespräche entstehen, für die sonst kein Raum ist.

Der durchdringende Geruch von Holzfeuer, der uns auf archaische Weise mit unseren Vorfahren verbindet.

Das Knacken des Feuers im Ofen, der glitzernde Schnee, in dem sich die Millionen Sterne des Firmaments zu widerspiegeln scheinen – das sind Erfahrungen, die über mein Alltagsbewusstsein weit hinausgehen. So ähnlich muss Erleuchtung sein, zwischen Himmel und Erde auf dem Rentierfell.

Und mit ganz viel Glück tanzt dazu das Nordlicht.

Ein Sehnsuchtsort in Schwedisch Lappland ©Sabine Mey-Gordeyns

Ein Sehnsuchtsort in Schwedisch Lappland ©Sabine Mey-Gordeyns

Praktische Tipps für deine Übernachtung im Tipi-Zelt

Packliste für eine Nacht im Tipi-Zelt: was Du unbedingt mitbringen solltest

  • Abenteuerlust und noch mehr Abenteuerlust
  • Trinkwasser
  • Eine starke Taschenlampe/ Stirnlampe mit Ersatzbatterie
  • Ein Buch. Die Nächte sind lang und dunkel, dein E-reader und dein Smartphone geben bei der Kälte schnell den Geist auf.
  • Deinen Lieblingsmenschen. So eine lange Nacht im Tipi mit dem Lieblingsmensch ist durchaus beziehungsfördernd.
  • Alles an Geschirr (inklusive Topf), Besteck und Lebensmitteln was Du in den nächsten Tagen benötigst.
  • Warme Kleidung und alles für deinen persönlichen Bedarf.

Frühstück und Abendessen

Sonny bietet auch an, Abendessen und Frühstück zu liefern. Das würde ich auf jeden Fall buchen, dann müsst Ihr euch keine Gedanken über die komplette Küchenlogistik machen.

Service und Aktivitäten

Es gibt wenige Menschen, mit denen man Lappland so nah und authentisch erleben kann wie mit Sonny. Sonny Holmberg ist in Schwedisch Lappland aufgewachsen und ist mit der Natur und ihren Gegebenheiten verwachsen.

Wenn Ihr schon vor Ort seid, versäumt nicht die Gelegenheit, bei Sonny auch noch mindestens einen Tag Abenteuer zu buchen. Mein Vorschlag hierzu: Ihr lasst euch einen Tag auf dem Anhänger-Schlitten durch die grandiose Landschaft kutschieren, ab und zu erzählt Sonny etwas über die Natur und die Tiere. Dann wird gestoppt und Ihr haltet eine Eisangel übers Eisloch. Mit etwas Glück beißen die arktischen Saiblinge.

Zum Eisangeln gehört: Geduld! ©Sabine Mey-Gordeyns

Zum Eisangeln gehört: Geduld! ©Sabine Mey-Gordeyns

 

Niemand bringt so schnell ein Lagerfeuer in Gang wie Sonny! ©Sabine Mey-Gordeyns

Niemand bringt so schnell ein Lagerfeuer in Gang wie Sonny! ©Sabine Mey-Gordeyns

 

Das Lagerfeuer kann gar nicht heiß genug sein! ©Sabine Mey-Gordeyns

Das Lagerfeuer kann gar nicht heiß genug sein! ©Sabine Mey-Gordeyns

 

Schwedischer Pfannkuchen mit Moltebeeren © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Schwedischer Pfannkuchen mit Moltebeeren © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Mittags zaubert Sonny in Windeseile ein Lagerfeuer aus dem Nichts und zum Mittagessen gibt es entweder den Fisch oder Rentierfleisch oder Pfannkuchen mit Moltebeeren. Kaffee gibt es immer dazu. Gegen Spätnachmittag ist Aufbruch, vielleicht habt Ihr ja auch noch eine Nacht im Appartement in Abborrträsk gebucht: dort könnt Ihr heiß duschen, euch ausruhen, eure Abenteuer per exzellentem WiFi gleich mit euren Freunden teilen und zu Fuß zu Sonny ins Wohnhaus nach Abborrträsk schlendern. Seine Frau Karin kocht fantastisch – Ihr werdet einen unterhaltsamen Abend erleben.

Für Anfragen zu Winter- und Sommeraktivitäten meldet euch bitte bei natursafari.se

Weitere Unterkünfte von Sonny/ Natursafari in Abborrträsk bei Arvidsjaur

Auch diese weiteren Unterkünfte von Sonny könnt Ihr einfach buchen:

Ein 2- Zimmerappartement mit fabelhafter Aussicht in einem dieser Reihenhäuser:

Reihenhaus in Abborrträsk © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Reihenhaus in Abborrträsk © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Eine grosszügige Doppelhaushälfte am Ortsrand:

© Elena Bokelmann für travelstories-reiseblog.com

© Elena Bokelmann für travelstories-reiseblog.com

Eine Privatinsel mit Hütte, Sauna, Hottub

© Elena Bokelmann für travelstories-reiseblog.com

© Elena Bokelmann für travelstories-reiseblog.com

 

Anreise nach Schwedisch Lappland

Direktflüge aus Deutschland (München, Stuttgart, Hannover, Frankfurt-Hahn) nach Arvidsjaur bieten derzeit fly-car.de und pro-sky.com in den Wintermonaten an. Ansonsten fliegt flysas.com via Stockholm beispielsweise nach Umea. An den Flughäfen befinden sich Mietwagen Stationen. Für eine geschickt geplante Kurzreise in die Region rund um Arvidsjaur ist ein Mietwagen jedoch nicht zwingend erforderlich, da einige Tourismus-Dienstleister so freundlich sind, Gäste am Flughafen abzuholen. Es lohnt sich, per email oder telefonisch beispielsweise bei den Übernachtungspartnern nachzufragen.

In unserem Roadtrip-Video nehmen wir euch erst mit zu einer Hundeschlittentour und anschließend sind wir mit Sonny unterwegs beim Eisfischen:


Video by Sabine Mey-Gordeyns – travelstories-reiseblog.com

Offenlegung: Wir wurden von Sonny zu verschiedenen Aktivitäten eingeladen. Wir haben uns angefreundet. Diese Empfehlungen sind sehr subjektiv und sehr persönlich gefärbt. Wenn Ihr dort bucht, grüßt von uns und teilt uns eure Erfahrungen mit.

Ihr wollt noch mehr erfahren? Hier geht es zu allen Artikeln über Schweden und hier zu den Artikeln über Winterurlaub.

© Fotos und Texte: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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14 Comments

  • Die Stille im Tipi kann ich mir lebhaft vorstellen. Das muss eine unglaubliche Erfahrung sein. Wie viele Nächte habt Ihr denn im Tipi geschlafen? So ein bis zwei Tage könnte ich mir das denken, aber länger … ?

  • Sabine sagt:

    Es war eine unglaubliche Erfahrung, liebe Monika! Eine Nacht waren wir dort. Wenn es länger sein soll, muss man sich vor Ort irgendwie beschäftigen… mit Eisfischen, Motorschlitten fahren, Foto-Exkursion etc…..

  • Liebe Sabine,lieber Tom.

    Das ist Abenteuer und vor allem abseits der Touristenpfade. Natur in seiner ganzen Pracht und raus aus dem Alltag zu sich selbst finden, besser geht’s nicht. Ein Traum!

    Ich friere zwar sehr schnell aber das hab ich mir gespeichert- irgendwann muss ich es probieren.

    Liebe Grüße

    Ralf

  • Ingrid sagt:

    Ein tolles Erlebnis, ein toller Artikel!

  • Sabine sagt:

    Lieber Ralf, da Du ja auch gerne ein wenig abseits vom mainstream unterwegs bist, ist Schwedisch Lappland wirklich eine Empfehlung für Dich!

  • Sabine sagt:

    Herzlichen Dank, Ingrid! Es sind die außergewöhnlichen Erlebnisse, die im Gedächtnis als echte Reise-Erinnerung haften bleiben!

  • Rike sagt:

    Hi Sabine!
    Das klingt nach einem herrlich abenteuerlichen Spaß!!!
    Ich liebe das Zelten, Campen, Feuermachen, Kochen im Schnee und konnte den Artikel nicht ohne etwas Neid lesen 😉
    Ich fiebere schon meiner nächsten Skandinavienreise entgegen und schicke dir liebe Grüße,
    Rike

  • Sabine sagt:

    Liebe Rike, das war durchaus ein abenteuerlicher Spass. Lass‘ uns gemeinsam der nächsten Skandinavienreise entgegen fiebern! Liebe Grüße, Sabine

  • Antje sagt:

    Bei Temperaturen um -30° C ist das ja schon ein richtiges Abenteuer. Kaum vorzustellen, dass man da morgens nicht schockgefrostet ist. Die Natur und die Stille würden mich schon reizen, nur die Kälte … ich weiß nicht. Ein Erlebnis ist es ganz sicher, das glaube ich dir aufs Wort.

  • Sabine sagt:

    Antje, für mich war es auch überraschend, wie warm so ein Rentierfell auf tiefgefrorenem Boden ist. Und wie warm so ein Bollerofen ein Zelt heizen kann, kann man nur erleben – es geht wirklich über die Vorstellung hinaus!

  • Kathrin sagt:

    Was für eine geniale Erfahrung! Würde auch total gerne mal im Winter nach Lappland. Die Fotos sind ein Traum!

  • Sabine sagt:

    Vielen Dank für deinen netten Kommentar, Kathrin! Im winterlichen Lappland erwarten dich auf jeden Fall ganz besondere Erfahrungen!

  • Julia sagt:

    Hi Sabine,
    was für ein tolles Erlebnis! Ich bin zwar eher verfroren, aber nach deinem Bericht hab ich richtig Lust auch mal in so einem Tipi im Winter zu übernachten 🙂 Vor allem die absolute Stille, Einsamkeit und die Dunkelheit sind für uns als Stadtmenschen bzw. in dicht besiedelten Gegenden lebende Menschen ja tatsächlich ungewohnt! Aber es gibt nichts schöneres wie ich finde!
    Den Artikel speichere ich mir auf alle Fälle gleich mal ab, man weiß ja nie wo es einen als nächstes hinverschlägt! 😉

  • Sabine sagt:

    Danke, Julia! Kalt wird es Dir im Tipi nicht, der Bollerofen sorgt wirklich für wohlige Wärme!

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