Heilige Insel Iona und Staffa

Man gelangt am besten zur heiligen Insel Iona indem man in Oban ein Rundfahrtticket via Staffa und Mull bucht.

Auf dem Weg von Oban nach Staffa

Auf dem Weg von Oban nach Staffa ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Wir haben eine „Früher Vogel (early bird)“ Fähre von Oban (Abfahrt 07.45 Uhr morgens) genommen, haben die Insel Mull gegen den 08.30 Uhr erreicht und haben uns dann ganz bequem mit dem Bus eine gute Stunde über die grüne Insel Mull zum Hafen Fionnphort chauffieren lassen. Dort wartete bereits ein kleines Boot, welches uns innerhalb einer halben Stunde nach Staffa gebracht hat, so dass wir dort um 10.30 Uhr ankamen und die ersten Tagesbesucher auf der Insel waren.

Insel Staffa: Basaltpfeiler und Papageientaucher

Die Klippen der Insel Staffa bestehen aus vertikalen und hexagonalen Basaltpfeilern die wie Säulen aussehen.

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Eingang zur Fingals Höhle vom Wasser aus gesehen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Pittoreske Basaltpfeiler ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Basaltpfeilerstrukturen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Tom macht sich umgehend auf den Weg zur Klippe in der Hoffnung, einige Papageientaucher auf Staffa beobachten und filmen zu können. Er hat zwar einige entdecken können, sie waren jedoch zu weit entfernt, um sie wirklich gut vor die Linse zu bekommen. Dafür bräuchte man etwas mehr Zeit. Der Blick von der Klippe der Insel Staffa auf die Inselwelt ist auf jeden Fall die Mühen des Aufstiegs wert.

 

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Blick von Staffa ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Die Höhle Fingals‘ Cave auf der Insel Staffa

Auf der Insel Staffa gibt es auch noch eine ganz berühmte Höhle, Fingal’s Cave. Der bekannte Komponist Felix Mendelssohn ließ sich dort zu seiner Hebriden Ouvertüre inspirieren. Da wir die ersten Tagesbesucher auf der Insel waren, und ich gleich zu der Höhle gesprintet bin, hatte ich unglaubliche drei Minuten ganz allein in der sagenhaften Höhle und hörte das Meer hineinrollen, hörte sein Echo an den Felswänden widerhallen und fühlte mich wie vom Mutterleib des Meeres umfangen. Verwandelt und beglückt verließ ich Fingal’s Höhle.

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Der Weg zur Fingals Höhle ist zwar abgesichert…. ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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…kann aber bei Nässe unangenehm werden ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

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Blick in die Fingals Höhle ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Nach einer Zeit, die viel zu kurz erschien, mussten wir Staffa auch schon wieder mit dem kleinen Boot verlassen.

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Das kleine Boot – bei ruhiger See kein Problem! ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Doch noch Papageientaucher gesichtet! Gutmütig verlangsamt der Käpt’n die Fahrt um den Passagieren Fotos zu ermöglichen. ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

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Papageientaucher sind schwierig mit einem Fotoapparat zu erwischen. Da braucht man schon ein vernünftiges Tele! ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Heilige Insel Iona

Binnen einer halben Stunde wurden wir zu der kleinen Insel Iona geschippert. Schon beim ersten Schritt auf der Insel merkt man, dass man hier heiligen Grund betritt. Die Schwingungen sind sehr fein. So muß wohl Avalon sein!

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Ankunft auf Iona ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

563 nach Christus landete der heilige St. Columba auf der Insel und gründete das erste christliche Kloster in Schottland. Seitdem ist die Insel ein Pilgerort, bis heute. 1938 rief der charismatische Reverend George F. Mac Leod die christlich-ökumenische Iona Community ins Leben, deren offene christliche Spiritualität insbesondere für Jugendliche und Suchende aus aller Welt bis heute eine starke Anziehungskraft ausübt.

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Am Eingang zur Abtei, dem Herzen Ionas ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Iona Abbey mit St. Martin’s Cross im Vordergrund ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

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Der Kreuzgang von Iona Abbey ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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…wurde erst kürzlich restauriert ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Details an den Säulen im Kreuzgang der Iona Abbey ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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Noch heute ein Platz des lebendigen Gebetes ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

St. Johns Cross: reich verziert mit “heidnischen” Symbolen wie Kreisen und Schlangen auf der einen Seite (die gegenüberliegende Seite ist mit Symbolen der Bibel geschmückt). Man nimmt an, dass der Kreis in der Mitte die Sonne symbolisiert und die sie umringenden Kreise die vier Jahreszeiten. Es wurde zwischen 750 und 800 n. Chr. angefertigt.

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St. John’s Cross ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Anreise: Zunächts nach Schottland, dann am besten über Oban, von dort ist ein Tagesausflug möglich. Bei einem der vielen Veranstalter kann man ein Kombiticket kaufen, welches die Bootsfahrt nach Staffa und Mull beinhaltet, den Bustransfer auf Mull und die Bootpassage nach Iona. Eine echte Empfehlung ist das „Early Bird“-Ticket – nicht nur weil es preislich etwas günstiger ist, sondern vor allem weil man sich damit einen Platz an der Spitze des Touristenstroms sichert. Iona und Staffa sind beliebte Ziele.

Tipp: Für die Kraxelei zur Fingals-Höhle empfiehlt sich festes Schuhwerk. Man muß schon trittsicher und gut zu Fuß sein, um in der kurz bemessenen Zeit auch bei Nässe nicht auf den glitschigen Steinen auszurutschen.

Du liebst Inseln und Heiligtümer? Auch auf den Orkneyinseln  finden sich magische Orte, so wie die Ausgrabungen einer „Steinzeitkathedrale“ am Ness of Brodgar oder das Tomb of the Eagles.

© Foto und Texte: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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2 Comments

  • Sabine Sprenger sagt:

    Liebe Sabine,
    ich freue mich für dich, dass Dein Traum vom „Reise Blog“ in Erfüllung gegangen ist.
    Da ich schon immer einmal nach Schottland wollte, hat mich diese Tour besonders angesprochen. Die Fotos und Kommentare sind wie immer super!
    Macht weiter so!
    Herzlichen Gruß
    Sabine

  • Sabine sagt:

    Liebe Sabine, vielen Dank! Ich hoffe, daß dein Wunsch von der Schottlandreise bald in Erfüllung geht! Viele Grüße, Sabine

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