Genussparadies Gesäuse in der Steiermark

Ein Urlaub in Österreich lockt mit vielen Attraktionen. In der Steiermark, dem „Grünen Herz“ Österreichs, haben wir es uns einige Tage so richtig gut gehen lassen und das Genussparadies der Region Gesäuse erkundet. Dort haben wir so einiges rund um die Kulinarik entdeckt und vor allem verkostet: Essen und Trinken in der Steiermark in typischen Restaurants im Gesäuse und Spezialitäten aus der Steiermark von regionalen Erzeugern. Eine Genussreise in die Region Gesäuse in der Steiermark.

Während einer Reise zu den kulinarischen Highlights im Gesäuse lernen wir das Nationalpark-Partner Konzept schätzen: 2006 haben sich Betriebe aus unterschiedlichen Branchen zu einem Netzwerk rund um den einzigen Nationalpark „Gesäuse“ der Steiermark zusammen geschlossen. Ca. 100 Partner stark ist dieses Netzwerk jetzt. Die Euphorie und der Stolz, mit welcher die Partner von ihrem Netzwerk schwärmen, ist einzigartig. Wertschätzung und Gemeinsamkeit wird hier gelebt und wir als Gäste spüren das – hier springt der Funke über. Bei unseren Besuchen lernen wir außerdem einige Betriebe kennen, die sich zur stark ausgeprägten Regionalität auch noch Umweltbewusstsein auf die Fahnen geschrieben haben und Mitglied beim Österreichischen #Umweltzeichen sind.

Inhaltsübersicht Essen und Trinken – Spezialitäten im Gesäuse

Gasthäuser und Restaurants mit regionaler Küche im Gesäuse

Cafés und Kaffetrinken im Gesäuse

Besuch bei regionalen Produzenten im Gesäuse – Hofläden im Gesäuse

Gasthäuser und Restaurants mit regionaler Küche im Gesäuse

Gasthaus zur Ennsbrücke – Pirafelner in Admont

Exzellente regionale Küche in wirklich authentischem Ambiente – so würde ich unsere Erfahrung beim Gasthaus zur Ennsbrücke – Restaurant Pirafelner in Admont zusammenfassen. Mit authentisch umschreibe ich in diesem Fall „nicht künstlich für Touristen aufgehübscht“. Das ist gut so! Ende September ist bereits „Schilcher Sturm“-Zeit, und genau diesen bekommen wir als Aperitiv. Rosa kommt dieser aus der Rebsorte Blaue Wildbacher-Rebe gepresste Traubenmost daher, die Gärung hat gerade eingesetzt. Dadurch ist der Schilcher Sturm süßlich mit einem Hauch von Alkohol.

Das Restaurant ist ein Partner des österreichischen GenussRegion Netzwerks und darf deshalb die Xeis Edelwild Spezialitäten aus der Genussregion Gesäusewild servieren. Diese Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen und bestelle Gams mit Spätzle. Als wir fragen, wie die Gams auf den Tisch kommt, erklärt uns Klemens Pirafelner, die einst freilebende wilde Gams sei in den Bergen erjagt worden, ihm fiele jetzt nur gerade nicht mehr ein, auf welchem Berg. Natürlicher kann man Fleisch nicht auf den Tisch bekommen und so schmeckt es auch: hervorragend! www.pirafelner.at

Xeis-Wild: Gams © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Restaurant Pano Visum im Hotel Spirodom, Admont

Das Restaurant liegt im zweiten Stock und ob man drinnen oder draußen auf der Panorama-Terrasse speist: die Verbundenheit mit dem Kloster Admont und der Gebirgsregion Gesäuse ist hier beinahe physisch spürbar: der Panorama-Ausblick setzt jedem Gericht ein kleines Häubchen auf!
So verwundert es nicht, dass die Lebensmittel hauptsächlich von Partnern aus der Region geliefert werden wie beispielsweise Wein vom klösterlichen Weingut Dveri Pax und Säfte von der Mostkellerei Veitlbauer. Auf der Speisekarte im Hotel Spirodom steht beispielsweise Schweinsbraten oder Forelle aus der Region sowie Lachs mit Zitrone. Die Gerichte sind schmackhaft und machen auch dem Auge Freude. Mehr Informationen unter www.spirodom.at

 

Lachs mit Zitronenrisotto ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Mödlinger Hütte auf dem Treffnerboden, Reichensteingruppe

Wandern macht hungrig, da ist man froh wenn es droben auf 1.523 Meter über dem Meer was „Gscheits“ zum Essen gibt. Die Wirtsleute Alfred und Annabell Stieg bieten hungrigen Wanderern herzhafte Alpenküche wie Hüttengröstel oder Kasspatzn (Käsespätzle) und lokale Spezialitäten wie das Xeis-Wildbrettl. Informationen über eine Wanderung zur Mödlinger Hütte oder alternativ Anfahrt mit dem Auto gibt es im Artikel „Wandern im Gesäuse“. Infos zur Mödlingerhütte: www.moedlingerhuette.at

Käsespätzle © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Deftige Kost auf der Umweltzeichen-Hütte: Hüttengröstel  © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Cafés und Kaffetrinken im Gesäuse

Alles trifft sich in Admont beim Cafe Konditorei Stockhammer! Die Kuchenauswahl ist groß, besondere Gesäuse-Spezialitäten sind das Gesäuse Kipferl (eine Art Hörnchen) und die Admonter Marzizoni (Gewürzplätzchen). Den Admonter Marzizoni wurde nach 300 Jahren neues Leben eingehaucht, als der Stift Admont gemeinsam mit Konditorei-Inhaber Günter Planitzer auf die Idee kam, das Rezept aus der Stiftsbibliothek „auszugraben“ und die Marzizoni einmal nachzubacken. Es stellte sich heraus, dass man die im Ursprungs-Rezept für Admonter Marzizoni angegebenen Gewürzmengen anpassen musste, um sie dem heutigen Geschmack anzugleichen. Ein herrliches Gewürzgebäck ist dabei herausgekommen, welches besonders im Winter von innen wärmt.

Infos zur Konditorei Stockhammer: www.konditorei-stockhammer.at

Admonter Marzizoni nach einem Rezept aus der Stiftsbibliothek gibts beim Café Stockhammer in Admont © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Gasthof Bachbrücke – gegenüber vom Eingang zum Weidendom/ Nationalpark Gesäuse

Wenn hier alles so gut schmeckt wie der selbstgemachte Topfenstrudel, dann würde ich gerne die ganze Karte auf und ab essen, auch wenn das Ambiente innen wirklich nicht sehr ansprechend ist. www.bachbruecke.at

Topfenstrudel! © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Besuch bei regionalen Produzenten im Gesäuse – Hofläden im Gesäuse

Mostkellerei Veitlbauer

Schon die steile Anfahrt von St. Gallen hoch zum Bichl 3 mutet für all jene, die aus dem Flachland kommen, abenteuerlich an. Betritt man den Bio-Bauernhof der Mostkellerei Veitlbauer, ist die Idylle mit Gebirgspanorama, 2000 Apfelbäumen und friedlich grasenden Shropshire Schafen perfekt.

Susanne Weissensteiner begrüßt uns und führt uns voller Begeisterung herum, erzählt uns von den Apfelbäumen, die seit 2012 strikt nur noch biologisch mit Kupfer, Schwefel und Schachtelhalm gespritzt werden. 30 Sorten Äpfel werden angebaut, davon 20 alte Sorten. Im Herbst gibt es kleine Kontingente zum selber pflücken, z. B. den tschechischen Topas von 1984. Was nicht von den Endkunden direkt vom Baum gepflückt wird, landet in der hauseigenen Mosterei.

Hofladen Veitlbauer © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Apfelwein Verkostung bei der Mostkellerei Veitlbauer © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Nach der Führung dürfen wir verkosten: verschiedene Apfelweine vom Braeburn oder Topaz mit einem Alkoholgehalt zwischen 6-7% – mein Favorit ist Jonagold. Apfel-Frizzante, Apfel-Cider, Apfel-Schampus – zwischendurch eine Apfelverkostung vom tiefroten Baya Marisa. Und dann gibt es ja auch noch die Säfte wie Apfel- Karotte, Apfel- Holler oder den Black John aus der Johannisbeere.

Am liebsten würden wir gleich von allem mehrere Flaschen mitnehmen. Das ist unpraktisch, wenn man mit dem Zug unterwegs ist. Aber Susanne versichert uns: „wir versenden unsere Produkte auch fachgerecht verpackt!“ Die Mostkellerei Veitlbauer ist ein vielseitiges Ausflugsziel im Gesäuse – besonders foodies werden die Führung und Verkostung zu schätzen wissen. Im angeschlossenen Hofladen kann man sich dann gleich mit den Leckereien für längere oder kürzere Zeit eindecken. veitlbauer.at

Pure Versuchung in rot: Baya Marisa Apfel beim Apfeltasting © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Susanne Weissensteiner beim Infotainment – Führung Mostkellerei Veitlbauer © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Biohof & Reiterhof Laussabauer

Wie praktisch, dass Biohof Laussabauer mit seinem Hof-Café im ehemaligen Kuhstall nur einen Katzensprung vom Veitlbauer entfernt ist! Renate Baumann führt uns durch die Landidylle mit Reiterhof, Ziegen, Hühnern, Gänsen und über 60 Kühen, Kälbern und Stieren. Seit über 30 Jahren arbeitet der Biobauernhof Laussabauer bereits nach biologischen Richtlinien und wurde auch mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Bei den Produkten steht das markenrechtlich geschützte Styria Beef im Vordergrund – eine echte steirische Spezialität.
Menschen, die einen nachhaltigen Urlaub verleben möchten, können sich in biologisch gebauten Blockhäusern oder den Appartements ausgezeichnet erholen. Infos unter: laussabauer.at

Hofladen Laussabauer © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Reiterhof Laussabauer © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Hier ist die Welt der glücklichen Kühe – Styria Beef © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

So schön ist Urlaub im Gesäuse: Reisevideo


Reisevideo Nationalpark Gesäuse in der Steiermark von travelstories-reiseblog.com

Offenlegung: Zu dieser Reise wurden wir vom Österreichischen Umweltzeichen in Kooperation mit dem Nationalpark Gesäuse sowie dem Hotel Spirodom eingeladen. #Umweltzeichen #Gesäuse #GesäuseGibtKraft

Hier gibt es weitere Informationen über die Partnerbetriebe des Gesäuse Nationalpark: http://betriebe.gesaeuse.at/gesaeuse-partner/

Hier gibt es Genusstipps für Österreich: genussregion.at

Übernachten im Gesäuse? Hotel Spirodom mit Ausblick auf Stift Admont! Oder suchst Du Wandertipps fürs Gesäuse?

© Fotos,Texte und Video: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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