Tipps für Urlaub in Cornwall – Anreise, Sehenswürdigkeiten, Reiseführer und Video

Die besten Tipps und Sehenswürdigkeiten für einen wunderschönen Roadtrip in Cornwall – Rundreise Cornwall Reisebericht

Ein Roadtrip mit dem Auto nach Cornwall will gut vorbereitet sein. Welches sind die schönsten Küstenorte in Cornwall, welche Orte lohnen sich? Wo gibt es den besten Cream Tea? Gibt es in Padstow wirklich die besten Restaurants in Cornwall? Hier gibt es Insider-Tipps für die besten Sehenswürdigkeiten in Cornwall und Empfehlungen für Restaurants in Cornwall – alles ganz subjektiv im persönlichen Reisebericht. Mein Cornwall-Reiseführer, damit Sie auf Ihrer romantischen Reise nach Südengland und Ihrem Urlaub in Cornwall Ihre ganz individuellen Highlights entdecken können!

Inhaltsübersicht “Die besten Tipps für einen Roadtrip in Cornwall”

Vorbereitung, Anreise und beste Reisezeit für Cornwall

Sehenswürdigkeiten und hübsche Orte an der Südküste von Cornwall
Looe
Polperro
Fowey
Eden Project
Charlestown
Mevagissey
The Lost Gardens of Heligan
Falmouth
Lizard Halbinsel
St Michaels Mount bei Marazion

Sehenswürdigkeiten und schöne Orte an der West- und Nordküste von Cornwall
Lohnt sich Lands End?
Cape Cornwall
St. Ives
North Cliffs – Godrevy
Wadebridge
Padstow
Tintagel Castle
Boscastle
Reisevideo Roadtrip Cornwall

Reiseführer Cornwall

Vorbereitung, Anreise und beste Reisezeit für Cornwall

Beste Reisezeit für Cornwall
Die beste Reisezeit ist im Frühling und Herbst außerhalb der Hauptsaison. Achtung: besonders im Mai gibt es viele Touristen in Cornwall, in England sind Bank Holidays und „Half Term Holidays“ und Cornwall ist bei Familien mit schulpflichtigen Kindern wegen des milden Klimas und der Strände sehr beliebt. Hinzu kommen viele deutsche Touristen in den Pfingstferien. Sollten Sie diesen Zeitraum nicht vermeiden können: bitte rechtzeitig die Unterkünfte buchen.

Anreise nach Südengland
Wollen Sie einen Roadtrip mit dem eigenen Auto unternehmen? Stellen Sie sich auf den Linksverkehr ein, die Autofähren nach England legen in Calais und Duinkerk ab.

Vorbereitung und Reiseführer für Cornwall
Vorbereitung eines Roadtrips: Reiseführer helfen bei der Planung, z.B. Merian Moments „Cornwall“ oder „Cornwall & Devon“ vom Michael Müller Verlag -> siehe weiter unten in diesem Artikel!

Prüfen Sie bei der Routenplanung, ob Sie Sehenswürdigkeiten oder Küstenabschnitte besuchen möchten, die eventuell vom National Trust oder English Heritage verwaltet werden. Hier lohnt es sich u.U., eine temporäre Mitgliedschaft abzuschließen. Beispielsweise werden einige Küsten in Cornwall vom National Trust unterhalten (z.B. Kynance Cove), dort werden für Nicht-Mitglieder jeweils Parkgebühren fällig, Mitglieder parken gebührenfrei.

Linksverkehr, Parkgebühren und Bus
Einige Streckenabschnitte in Cornwall sind sehr stark von Touristen mit Autos frequentiert, da endet dann auch mal ganz schnell die legendäre Freundlichkeit der Engländer. Man sollte also auf sehr engen Streckenabschnitten bei Gegenverkehr nicht mit dem Entgegenkommen der Einheimischen rechnen. Zurücksetzen unter Stress bis zum nächsten Passing Place (falls überhaupt vorhanden) sollte schon drin sein.

Mit dem Bus unterwegs in Cornwall: Im Sommer bietet die Firstgroup den Atlantic Coaster an, der regelmäßig von Padstow nach Land’s End fährt. Mein Tipp: Von diesem Doppeldecker Bus aus entdeckt man die Küste ganz entspannt ohne jeglichen Stress.

Was kostet Parken in Cornwall? Beachten Sie bei der Kostenplanung für den Roadtrip auch, dass in beinahe allen Ortschaften das Parken kostenpflichtig ist und per Parkaufenthalt mindestens 4-5 £ Kosten entstehen.

Enge Strassen in Cornwall © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Sehenswürdigkeiten und hübsche Orte an der Südküste von Cornwall

Looe

Einst ein traditionsreiches Fischerdorf, punktet Looe heute mit einem Sandstrand und der hübschen Lage entlang des Flusses Looe. Ein riesiger kostenpflichtiger Parkplatz (ca. 5 £) außerhalb des Zentrums sorgt dafür, dass die Besucherströme parken können. Wer das ursprüngliche Cornwall sucht, ist hier sicher falsch, das Ortsbild ist geprägt durch Hotels, Restaurants, typische Souvenierläden mit viel Ramsch und sehr, sehr vielen Touristen.

Touristenort Looe © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Polperro

Einen Besuch in Looe kann man optimal mit einem Ausflug nach Polperro kombinieren. Allein die Fahrt von ca. 8 Kilometern durch verschlungene, enge, unübersichtliche und sehr romantische Landstraßen ist reich an Erlebnissen und Überraschungen (siehe auch oben: Linksverkehr). Polperro ist hübsch und wahrscheinlich wegen der begrenzten Parkplatz-Kapazität für Busse weniger überlaufen als Looe. Dennoch sichert frühe Ankunft einen Parkplatz (ca. 5 £).

Und obwohl Polperro auch sehr touristisch ist, hat es sich doch ein wenig Flair bewahrt mit seinen hübschen alten Häusern, Pubs, Restaurants und Geschäften. Man sollte unbedingt bis hinunter zum Hafen bummeln, dort sieht man mit Glück noch Fischerboote innerhalb der uralten Hafenmauern. Der National Trust kürte Polperro zum „Historic Fishing Village“. Schmuggler trieben hier früher ihr Unwesen, das „Polperro Heritage Museum of Smuggling & Fishing“ bietet hierzu umfangreiche Informationen.

Restaurant Tipp Polperro:
Auf dem Rückweg zum Parkplatz kommt man am Crumplehorn Inn vorbei. Seine Geschichte reicht weit zurück bis ins 16. Jh, innen ist es dunkel, urig und sehr gemütlich. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für die exponierte Lage wirklich ok, wir bestellten für 15 £ einen Crab and Prawn Salad und waren sehr zufrieden.

Crab Salat in Polperro © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Fowey

Fowey wird auch „Die Perle der cornischen Riviera“ genannt und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Ein ehemaliger Fischerort, der durch die Verschiffung von Kaolin zu Reichtum gekommen ist. Vieles hier hat mich irgendwie an Hamburg-Blankenese erinnert. Die hübschen Häuser am Berghang, nette Läden, einladende Restaurants. Nach dem Bummel durch Fowey bietet sich eine Flussfahrt auf dem Fluss Fowey an oder ein Ausflug mit der Fähre nach Mevagissey. Ortsführungen kann man bei http://foweyharbourheritage.org.uk/ buchen.

Alternativ führt ein etwa 30-minütiger Spaziergang entlang des Flusses von Fowey zur Readymoney Cove. Diese kleine Route zählt zu den schönsten Spaziergängen an der kornischen Riviera. An der Readymoney Cove befindet sich eine Bucht mit Sandstrand und, ganz wichtig: der Readymoney Beach Shop, wo man Kaffee, Muffins und Moomaid of Zennor Eis kaufen kann. Es gibt auch eine Toilette dort. Für mich ist Readymoney Cove einer der schönsten Strände in Cornwall.

Mitte Mai findet in Fowey das Fowey Festival of Arts and Literature statt (früher: Daphne-du-Maurier-Festival).

Restaurant Tipp Fowey:
Das Galleon Inn in der Fore Street direkt am Fluss bietet ein Lunchtime Special: zwei Mahlzeiten für sagenhafte 14 £, mit 2 Bier bezahlten wir 17.90 £. Wir bestellten zwei mal Fish & Chips mit Erbsen, die Qualität war gut. Das Gesamterlebnis „Fowey, Terrasse am Hafen, Mittagessen mit Ausblick“ ist grandios. Eine echte Restaurant-Empfehlung.

Tipps für Shopping und Einkaufen in Fowey:
Quay Bakery- ab 12 Uhr mittags gibt es frische cornische Pasties. Oder wie wäre es mit einem Kirsch-Kokonuss Muffin oder einer Tomaten-Käse Foccacia?

Aussicht von Fowey © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Einer der schönsten Strände in Cornwall: Readymoney Cove bei Fowey © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Eden Project

Das Eden Project bei St. Austell/ Bodelva ist eine der bestbesuchten Sehenswürdigkeiten in Cornwall geworden. Ein Riesenkrater wurde 2001 in einen gigantischen Garten Eden mit Gewächshäusern (sogenannten Biomen) und Aussenanlagen verwandelt. Ein Indoor-Regenwald mit Hängebrücke und Aussichtsplattform zählt zu den größten Attraktionen. Parken ist im Eintrittspreis inbegriffen, hier erhalten Sie ausführliche Informationen zum Ausflug zum Eden Project auf Deutsch.

Blick auf die Biome im Eden Project © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Charlestown

Von St. Austell aus ist auch Charlestown in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Parken Sie bitte auf dem kostenpflichtigen Parkplatz des Charlestown Car Park.
Das Hafendörfchen Charlestown ist vor allem Fans der Serie Poldark bekannt, weil dort Teile der Serie gedreht wurden und ist somit eine Filmlocation in Cornwall. Der historische Hafen ist von oben einzusehen, wer mehr sehen möchte, muss Eintritt bezahlen. Es gibt auch ein Schiffswrackmuseum. Wer sich dafür nicht interessiert, sollte einen Besuch in Charlestown gut abwägen.

Mevagissey

Rund um den Hafen von Mevagissey kann man so richtig schön bummeln, abhängen und fotografieren. Zahlreiche Motive von Fischerbooten, Hafen, Meer und den hübschen alten Häusern von Mevagissey bieten sich dafür an. Auch ein kurzer Besuch im Mevagissey Aquarium ist interessant. Mevagissey bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher der „Lost Gardens of Heligan“ und eignet sich gut als Übernachtungs-Ziel auf einem Roadtrip durch Cornwall.

Restaurant Tipp für Mevagissey: Fountain Inn
Dieses hübsche Pub aus dem 16. Jahrhundert ist bei Einheimischen und Touristen beliebt. Die Aussenfront des Fountain Inn ist fotogen: efeuumrankt und mit Blumen geschmückt. Liebevoll handgemalte Schilder preisen Fish & Chips an. Wir probieren Fish & Chips sowie Muscheln und genießen die urige Atmosphäre.

Hafen von Mevagissey © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

The Lost Gardens of Heligan

In 10 Minuten ist man von Mevagissey mit dem Auto in den Lost Gardens of Heligan.
Die Lost Gardens of Heligan zählen zu den schönsten Gärten in Cornwall. Das weitläufige Gelände beherbergt unterschiedlichen Attraktionen wie den Dschungel mit Hängebrücke, den Küchengarten, die Gewächshäuser und den Bauernhof. Ein ideales Ausflugsziel in Cornwall für sowohl Gartenreisende als auch für Familien mit Kindern. Ein ausführlicher Reisebericht über die Lost Gardens of Heligan ist hier auf diesem Blog, mit Buchempfehlung zur Vorbereitung des Gartenbesuchs!

Anzuchtbeete in den Lost Gardens of Heligan in Cornwall © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Falmouth

In Falmouth haben wir einen der wenigen Tage mit Regen und Sturm erwischt, so dass wir schnell durch die hübsche Einkaufstraße gehetzt sind. Durch das schlechte Wetter und die Mittagszeit war kaum ein Platz in einem der Restaurants zu bekommen, so dass wir einmal eines der „Rick Stein“ Restaurants ausprobiert haben: „Rick Stein’s Fish“.

Unser Restaurant-Test „Rick Stein’s Fish“ in Falmouth:
Wir probierten als Vorspeise Moules Mariniere (7.95 £) und Thai Fish Cakes (6.95 £), sowie ein Indonesisches Seafood Curry für 19.95 £ und Haddock & Chips für 14.95 £ als Hauptgang. Die Qualität der Gerichte war gut. Bezieht man das Gesamterlebnis im Restaurant ein, orientieren sich die Preise eher im oberen Segment. Die Einrichtung von „Rick Stein’s Fish“ ist nett, aber sehr einfach, bei hohem Gästeaufkommen wird es sehr laut im Restaurant, da zusätzlich die Geräusche aus der offenen Küche/ Takeaway dazukommen, so dass der Gesamteindruck schnell ein wenig billig wirkt. Fürs gleiche Geld isst man woanders nicht unbedingt besser, aber vielleicht in angenehmerer Atmosphäre.
Ein nettes Angebot für Menschen über 60: In der Vorsaison gibt es Dienstags zur Mittagszeit Fish & Chips für 5.95 £ (Vintage Lunch).

Fischcurry bei Rick Stein’s Fisch & Chips in Falmouth © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Lizard Halbinsel

Die Lizard Halbinsel ist ein echter Geheimtipp in Cornwall und hat mir gut gefallen, weil sie weniger überlaufen ist als viele andere Ziele in Cornwall. Hier habe ich einige meiner ganz persönlichen Cornwall-Highlights gefunden: Plätze, an denen man einfach mal die Seele so richtig baumeln lassen kann.

Lizard Point
Ein Ausflug zum Leuchtturm am südlichsten Punkt Großbritanniens lohnt sich – Lizard Point – ein magischer Ort. Lizard Point wird vom National Trust verwaltet, es gibt regelmäßig geführte Touren. Vom Lizard Point gibt es eine Küstenwanderung nach Cadgwith oder nach Kynance Cove (Lizard Coastal Walk). Diese Wanderung wird beispielsweise im Reiseführer „Cornwall & Devon“ vom Michael Müller Verlag beschrieben.

Cadgwith
Auch Cadgwith sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier kann man sich Fischerboote aus allernächster Nähe ansehen. Einer meiner Lieblingsorte in Cornwall.

Frischer Fisch vom Fischer in Cadgwith© Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Kynance Cove
Kynance Cove wird ebenfalls vom National Trust verwaltet. Ein Strand, den man nur während Ebbe erreicht. Ein Strand mit weißem feinem Sand, türkisblauem Wasser, Felsbrocken im Meer und einem wunderbaren Café, das über allem thront. Kurzum: ein Sehnsuchtsort, mehr gibt es darüber gar nicht zu sagen.


Reisevideo: Der Weg nach Kynynce Cove: Momente an einem Sehnsuchtsort – Der schönste Strand in Cornwall

Kynance Cove – einer der schönsten Strände in Cornwall  © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Mullion Cove und Mullion Harbour
Ein Mini-Hafen, in dem kleine Boote mit Ketten verankert sind. Das Porthmellin Cafe mit den vielleicht besten „Crab“ Gerichten (Local Crab Salad Bowl, Crab Sandwich) im liebevoll eingerichteten Cafe mit Blick auf den Hafen – urgemütlich! Wer einen sehr schicken Afternoon Tea bevorzugt, fährt 2 km höher den Berg hinauf zum Mullion Cove Hotel.

Crab Sandwich in Mullion Cove © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Tipps zum Übernachten auf der Lizard Halbinsel:
Beim Leuchtturm am Lizard Point gibt es eine Jugendherberge, von der man traumhafte Aussichten hat.

Glamping im „Canvas Cottage“ im Glampotel Lizard Point – angeschlossen an die Higher Bochym Farm.

St. Michaels Mount bei Marazion

Wir sind hingefahren und haben uns die Gezeiteninsel aus der Ferne angesehen – das ist schon beeindruckend. Am meisten hätte mich der Felsengarten am St. Michael’s Mount interessiert – dieser ist aber leider nur an wenigen Tagen geöffnet. Ansonsten ist es natürlich lustig, 15 Minuten bei Ebbe über den gepflasterten Damm bis zum Tor zu laufen.

Sehenswürdigkeiten und schöne Orte an der West- und Nordküste von Cornwall

Lohnt sich Lands End?

Nach allem, was wir über Lands End gelesen haben, haben wir entscheiden, uns Lands End und den damit verbundenen Zeitaufwand und die Eintrittsgelder zu sparen. Von Vergnügungspark ist da die Rede, das ist für uns nicht interessant.

Cape Cornwall

Stattdessen haben wir uns für Cape Cornwall entschieden, das ist von St. Just aus erreichbar. Die zauberhafte Priest’s Cove bietet so vieles, was man sich von einem Ausflugstag wünscht: Spazierwege entlang der Küste, Ausblicke aufs Meer. Bunte Boote und Fischer, die mit Land Rovern herumkutschieren. Große Steine und Rockpooling. Und zum Abschluss oben am Parkplatz einen köstlichen hausgemachten Kuchen vom Stand. Reiseglück pur. Auch Cape Cornwall wird vom National Trust verwaltet. Wer mit dem Auto kommt, muss den Parkplatz bezahlen. Für Mitglieder des National Trust ist Parken kostenlos.

Cape Cornwall – Priest’s Cove © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

St. Ives

Die Straße, die von Cape Cornwall nach St Ives führt – die B3306 – ist eine der schönsten Straßen in Cornwall. Hübsche Gehöfte, sanfte Hügel, Ausblicke aufs Meer – perfekt. Irgendwo in der Nähe hat natürlich Rosamunder Pilcher mal gelebt. Foodies legen einen Stop beim mehrfach ausgezeichneten Restaurant Gurnards Head ein.

St. Ives mit der Tate Gallery, den hübschen Häusern und den weiten Stränden ist einfach wundervoll. Das vielgepriesene Licht lockt noch immer viele Künstler. Und in der Hochsaison sehr, sehr viele Touristen. Mein Tipp: in der Hochsaison meiden, lieber in der Vor- und Nachsaison besuchen. Nutzen Sie unbedingt die Großparkplätze – es gibt Transferbusse ins Zentrum.

Tipps für Restaurants in St Ives: Porthminster Kitchen
Wir probierten als Vorspeise eine „Cornish Fish Bisque“ mit Hummer und Gurnard (Knurrhahn – ein lokaler Fisch) sowie Pasta mit Miesmuscheln. Köstlich – mit Blick auf den Strand von St Ives! Hier kommt bei Sonnenschein fast mediterranes Feeling auf.

Strand von St. Ives © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Hummersuppe mit Fisch in St. Ives © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Gastro-Pub Gurnards Head © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

North Cliffs – Godrevy

Fährt man auf dem Roadtrip von St. Ives weiter Richtung Wadebridge und Padstow, kommt man beinahe bei den Klippen und Stränden von Godrevy vorbei. Von Godrevy aus kann man das Godrevy Lighthouse (Leuchtturm) sehen und stundenlang am Strand spazieren gehen. Kostenpflichtiges Parken auf dem National Trust Parkplatz. Nettes Café mit Toilette, auch vom National Trust.

Godrevy Leuchtturm © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Wadebridge

Anfang Juni ist Wadebridge interessant, dann kommt „tout Cornwall“ dort zur Royal Cornwall Show zusammen. Eine bunte Mischung von Landwirtschafts-Leistungsschau, Musik und Unterhaltung. Von Blumen bis Musik, vom schönsten Schaf bis zur Meisterschaft der Schmiede – hier findet man alles, was Spaß macht und dazu beiträgt, ein Land wirklich besser zu verstehen. Eine Veranstaltung, die ich für das nächste Mal unbedingt einplanen werde!

Padstow

Der hübsche Küstenort Padstow an der Padstow Bay und der Mündung des River Camel wird oft als „Feinschmecker Metropole“ gehypt. Der bekannte Fernsehkoch Rick Stein etablierte sich hier mit Seafood-Küche und im Laufe der Zeit kamen andere Restaurants hinzu.

Restaurant-Test Padstow:
Wir probierten Mittagessen im Restaurant Rojano’s in the Square von Paul Ainsworth. Die Gerichte waren gut, aber nicht herausragend. Mittlerweile findet man fast überall in Great Britain gute Pubs und Restaurants, da sticht unserer Meinung nach Padstow nicht wirklich heraus – es ist wohl mehr eine echt gute Marketing-Story.
Richtig Freude hatten wir im The Old Custom House, welches prominent an einer Ecke des Hafens thront. Man holt sich drinnen ein Pint und geht dann damit – Sonne vorausgesetzt – raus an den Hafenkai und gesellt sich zu all den anderen, die dort träumen oder tratschen.

Weitere Tipps für Padstow: Fahrradfahren auf dem Camel Trail – Fahrräder kann man in Padstow tageweise mieten. Oder ein Spaziergang entlang des Coast Path und unterwegs pausieren bei einem Cream Tea, zurück über den Strand nach Padstow laufen. Alternativ: mit der Fähre ins gegenüber gelegene Rock übersetzen.

Padstow Hafen © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Restaurant in Padstow © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Tintagel Castle

Weiter auf dem Roadtrip durch Cornwall geht es nach Tintagel. Ein must-see für König Arthur-Fans. Steile Wege führen über das abenteuerliche Gelände, belohnt wird man mit tollen Aussichten. Verwaltet wird Tintagel Castle von English Heritage.

Tintagel © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Boscastle

Den Besuch von Tintagel kann man optimal mit einem Ausflug ins zauberhafte Boscastle verbinden. Die idyllische Lage rund um den Hafen lädt zum Schlendern ein. Das „Museum of Witchcraft and Magic“ beherbergt die weltweit größte Sammlung von Gegenständen rund um Magie und Zauberkraft.

Tipp für ein Restaurant in Boscastle:
Zentral direkt an der Brücke gelegen ist das Restaurant Riverside. Es punktet mit dem idyllischen Garten direkt am Fluss und ist eines der wenigen Restaurants in Boscastle, deren Außenbereich nicht an der belebten Durchgangsstraße liegt und ausreichend Schattenplätze vorweist. Für die Lage ist das Preis-Leistungsverhältnis absolut o.k. , wir probierten den Cream Tea (5 £) und Crab Salad.

Museum für Witchcraft in Boscastle © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Cream Tea mit Clotted Cream in Boscastle © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Reisevideo Roadtrip Cornwall

Urlaub in Cornwall kann sehr vielseitig sein und in diesem Video geben wir schon einmal einige Reisetipps für Cornwall: für die schönsten Gärten, atemberaubende Ausichtspunkte, die schönsten Strände und Spezialitäten aus Cornwall.

Im Video seht Ihr das malerische Looe mit Hafen, Geschäften und Restaurants, dann geht es zum Eden Project in der Nähe von St. Austell, wo Tom sich auf die neue Hängebrücke im Regenwald wagt!

Dann geht die Rundreise weiter ins bezaubernde Fowey bis hin zum Readymoney Cove Beach, und Ihr werdet verstehen, warum die Gegend auch „Cornish Riviera“ genannt wird. Weiter nach St. Ives mit seinen kilometerlangen Sandstränden, die mit ihrem strahlenden Licht und türkisfarbenen Wasser eher an die Karibik erinnern.

Wir zeigen euch im Video auch ein kurzes Stück auf dem Southwestcoast-Path, einem Weitwanderweg. Am Cape Cornwall hat man von dort aus fantastische Aussichten – und an einem kleinen Stand gibt es leckeren Kuchen.

Der Weg führt wieder zurück nach St. Ives in das Restaurant „Porthminster Kitchen“, wo es als Vorspeise eine „Bisque“ gibt, eine dicke Suppe aus Lobster und Fisch, als Hauptspeise sehr geschmackvolle Krabben-Linguine mit Muscheln.

Fazit: Meine besten Tipps für einen Roadtrip durch Cornwall
Weiterhin sind natürlich noch diese Sehenswürdigkeiten in Cornwall einen Besuch wert und können für einen Roadtrip eingeplant werden: Minack Theatre, Bodmin Moor, Lanhydrock House.
Diese sehenswerten Orte in Cornwall sind meine Highlights, an diese Orte würde ich gerne noch einmal zurückkehren: Fowey, The Lost Gardens of Heligan, Lizard Halbinsel, rund um St. Ives.

Viel Spaß bei eurem Roadtrip durch Cornwall!

Cornwall Reiseführer

Zur Vorbereitung und Durchführung der Reise nach Cornwall haben wir zwei Cornwall-Reiseführer getestet, die wir nachfolgend vorstellen.

„Cornwall“ von Antje Gerstenecker und Cornwall & Devon von Ralf Nestmeyer.

Zunächst zu Cornwall & Devon von Ralf Nestmeyer, erschienen beim Michael Müller Verlag mit Straßenkarte 1:250.000.

2017 wurde dieser Cornwall & Devon Reiseführer in der 5. Auflage komplett überarbeitet und aktualisiert. Die 300 Seiten umfassen 80 Seiten „Allgemeines“, 85 Seiten Devon, 90 Seiten Cornwall und 24 Seiten Wanderungen. GPS-Daten für die Wanderungen stehen auf der Webseite des Verlages zum Download bereit.

Wie bei allen MM-Reiseführern gibt es auch hier ausführliche und akribisch recherchierte Basis-Infos pro Ort. Beispielsweise zu St. Ives werden Bus- und Zugverbindungen, Parken, Strände, Veranstaltungen und einige Sätze zur Geschichte des Ortes aufgeführt. Zum Übernachten gibt es 10 Tipps und 9 Empfehlungen für Restaurants. Wer bereits zuhause alles vorbuchen und vorplanen möchte, findet in dem MM-Reiseführer sehr ausführliche Informationen, auch ohne weitere eigene Internet-Recherche.

Ein Beispiel zum Schreibstil: Nehmen wir den Ort St Ives, 1. Satz „Mit seinen engen, gewundenen Gassen und den kleinen Häusern, die den steilen Hügel rund um den Hafen säumen, ist St Ives ein überaus attraktiver Ort, der im Hochsommer allerdings ziemlich überlaufen ist.“

Kleine Minuspunkte: Mit 450 Gramm wiegt die hochwertige Ausstattung dieses ausführlichen Reiseführers schwer im Gepäck. Abhilfe schafft hier die ca. 3 Euro günstigere E-Book Version, für welche ein toller Service in punkto Strassenkarten angeboten wird: unter https://www.michael-mueller-verlag.de/de/reisefuehrer/karten-daten.html stehen die jeweiligen Karten kostenlos als download bereit.

Top-10 Ziele sucht man in diesem MM – Reiseführer leider noch vergeblich – für mich persönlich erschwert das den Planungsprozess.

Mein Fazit: „Cornwall & Devon“ von Ralf Nestmeyer ist ein optimaler „Vorbereitungs-Reiseführer“ für alle, die sich intensiv mit Cornwall & Devon auseinander setzen wollen und eine umfangreiche Auswahl an Übernachtungs- und Restaurantempfehlungen suchen. Reisende, die auch „ab und zu mal“ eine Wanderung machen möchten, finden im integrierten Wanderführer 15 der schönsten Wanderungen der Region, so dass ein separater Wanderführer nicht unbedingt notwendig ist.

Reiseführer Cornwall & Devon, Ralf Nestmeyer

Michael Müller Verlag, 300 Seiten + herausnehmbare Karte (1:250.000), 16,90 EUR (D)
Buch: 5. Auflage 2017, E-Book: 5. Auflage 2017

Zwischenbemerkung zu den nützlichen Straßenkarten, die beiden Reiseführern  beiliegen

Zu den beiliegenden Straßenkarten ist zu sagen, dass beide sehr gut sind. Bei Merian erscheint das Papier etwas schwerer und wirkt ein wenig mehr „plastifiziert“, so dass ein leichter Nieselregen nicht gleich die Karte vollständig auflöst. Die Merian-Karte ist für mich auch leichter zu falten und irgendwie einfacher zu handhaben.

Reiseführer „Cornwall“, Antje Gerstenecker, erschienen bei MERIAN momente mit Straßenkarte 1:200.000, 2016 in der 1. Auflage.

Zunächst fällt auf, dass schon bei der Auswahl der Fotos Wert auf den Erlebnis-Aspekt gelegt wurde: Unter der Überschrift „Cornwall erleben“ ein doppelseitiges Pasty – Foto. Dieses hat zwar vielleicht nicht so einen hohen Informationsgehalt, macht aber gleich Laune, die Spezialitäten Cornwalls zu entdecken. Im Vorwort schreibt Autorin Antje Gerstenecker man solle sich auf den Weg machen und „nach der Seele des Landes“ suchen. Und genau hierbei nimmt sie uns mit.

Die Reihe „Momente“ fordert auf, das „Besondere zu erleben“ – und der Titel „Cornwall“ hält dieses Versprechen. Neben den Merian Top Ten gibt es auch 12 Merian momente („Das kleine Glück auf Reisen“) wie etwa „Rock pooling“, den „Zauberfluss“, Gärten, Feste, „Mit allen Sinnen“ – hier findet jeder seine Inspiration.

Es versteht sich von selber, dass auf 192 Seiten bei so vielen Erlebnissen und Momenten die Informationsdichte nicht so hoch sein kann. Zu St Ives gibt es 2 Übernachtungs- und 4 Restaurant-Tipps. Der Schreibstil weckt bei mir Emotionen, der 1. Satz zu St Ives: „Wenn man einen Kornen nach dem schönsten Städtchen seiner Heimat fragt, wird er vermutlich mit leuchtenden Augen auf St Ives verweisen.“

Mein Fazit: MERIAN momente Cornwall ist ein Inspirations- und Erlebnis-Reiseführer, in dem Geheimtipps gefällig aufbereitet und leicht zugänglich sind. Hiermit lassen sich relativ schnell die Schwerpunkte und generellen Übernachtungsziele einer Reise festlegen. Mit 317 Gramm passt dieser Inspirationsführer auch noch in die Handtasche.

Reiseführer Cornwall, Antje Gerstenecker

MERIAN momente, 192 Seiten + herausnehmbare Karte (1:200.000), 14,90 EUR (D)
Buch: 5. Auflage 2017, E-Book: 5. Auflage 2017

#LoveCornwall #LoveGreatBritain

Offenlegung: Eigene Recherche. Die Reiseführer wurden mir von den Verlagen für die Rezension zur Verfügung gestellt.

Ihr möchtet euch auch Gärten in England ansehen? Informationen über die schönsten Gärten in Grossbritannien:

Die schönsten Gärten in Großbritannien

 

© Foto, Video und Texte: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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#ILoveCornwall

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2 Comments

  • Britta sagt:

    Tolles Video und wunderbare Bilder. Ich wohne jetzt schon seit 2009 in Cornwall und finde es immer wieder einmalig schön hier.

  • Sabine sagt:

    Vielen Dank Britta! Cornwall als Lebensmittelpunkt ist ja toll: Du bist zuhause, wo andere Urlaub machen!

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