Das blaue Wunder im My Room im Mercure Hotel Stuttgart City Center

Für meinen Besuch auf der Touristikmesse CMT in Stuttgart habe ich das Stadthotel Mercure Stuttgart City Center zum Übernachten ausgesucht. Im Mercure Stuttgart City Center teste ich das My Room – Konzept, das Restaurant und die Bar.


Lage und Anfahrt

Die Einfahrt zur Hotelgarage ist gut zu finden, die Tiefgarage ist hell erleuchtet, Hotelgäste können auf jeder Etage parken und der Aufzug führt direkt ins Hotel. Parken kostet 14 Euro für 24 Stunden.

Das Mercure Stuttgart liegt angenehm zentral: in wenigen Minuten ist man in der Innenstadt und in ca. 25 Minuten mit dem Auto auf dem Messegelände. Das große neue Einkaufszentrum Milaneo liegt in unmittelbarer Nähe des Hotels.

„My Room“-Konzept: Von Menschen für Menschen

Das Konzept verbindet Mitarbeiter mit Gästen

Die Marke Mercure gehört zu den Accor-Hotels. Seit einiger Zeit werden von verschiedenen Hotels auch individuell gestaltete „My Rooms“ angeboten. Das Mercure Stuttgart City Center hat davon gleich 4 im Angebot: Etwa das Zimmer Charm’in im Retro-Stil mit Regenwasserdusche, „Time to relax“ mit Hängematte oder „Green“. Oder Seabreeze – unter diesem Motto steht unser Zimmer.

Ausgewählte Mitarbeiter bekommen die Aufgabe, ein Zimmer zu einem Thema zu gestalten, welches ihnen besonders am Herzen liegt. So werden Inseln der Individualität in einem großen 174-Zimmer Hotel kreiert. Auf diese Art und Weise wird ein Erlebnis geschaffen, welches Mitarbeiter direkt mit den Gästen verbindet. Betritt man einen solchen My Room, dann fühlt es sich auch tatsächlich an, als sei man bei einem individuellen Gastgeber untergebracht und nicht in einem großen Hotel.


Reisevideo My Room Sea Breeze © Sabine Mey-Gordeyns für travelstories-reiseblog.com

Die Seebrise von Ariam Mengistu

Unser Zimmer ist also dem Meerthema gewidmet. Wir lesen auf der Beschreibung zum Zimmer, dass es von Ariam Mengistu entworfen wurde. Leider erfahren wir nicht mehr über diesen Menschen – aber vielleicht ist ja gerade das gewollt? Ich hätte wirklich zumindest gern gewusst: hat nun ein Mann oder eine Frau diesen Raum entworfen? Wir erfahren, dass der Vater dieser Person die Weltmeere als Seefahrer bereist hat und die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer auf sein Kind übertragen hat. „Legen Sie ab und segeln Sie sich in das Land Ihrer Träume….“.

Die Umsetzung des Themas Meer und Segelreise ist nett, aber ein wenig holprig. Die Fototapete über dem Bett gaukelt eine sonnige Südsee-Insel vor, die übrigen Accessoires wie beispielsweise der Kapitän auf dem Waschbecken wecken eher Nordsee-Assoziationen. Ein wenig verspielt wirkt das Fischernetz an der Wand, gut gefallen mir die Holzkisten mit „Petroleumlampen“ als Nachttisch.

So ein My Room geht genau das Risiko ein, welches ein 4-Sterne Hotel mit internationalen Standards vom Typ Mercure ansonsten strikt vermeidet: dieser Raum spiegelt persönliche Vorlieben wider – und das gefällt eben nicht jedem. Und doch: ich mag das Zimmer, auch wenn mir nicht jedes Detail gefällt. Ich mag es, weil es sich anfühlt als sei es liebevoll von meiner B&B Wirtin eingerichtet worden, ich mag es, weil es deutlich von jedem Hotel-Einrichtungs-Standard abhebt und dennoch in den kompletten 4-Sterne Standard eingebettet ist. Danke, Ariam Mengistu, dass Du uns mit deiner Geschichte ein ganz klein wenig von deinem Leben erzählt hast! Ein kleines blaues Wunder.

Wie ein Bett am Meer: Zimmer Seebreeze ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

My Room Konzept im Mercure Hotel ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Die Hotelbar

Als wir von der Messe CMT zurück kommen, führt uns der erste Weg in die Hotelbar. Auch hier hat die Hoteldirektorin Zeljka Bartolovic ihren Mitarbeitern Freiraum gegeben, um etwas Besonderes zu entwickeln.

Rum ist der neue Gin
Begeistert erklärt uns das kreative Duo aus Küchenchef Christian Heide und Betriebsbüroleiter Dennis Schmitt, dass die spezielle Rum-Bar gerade frisch aus der Taufe gehoben wurde. „In Gin macht ja jeder. Wir wollten was anderes, wir machen in Rum“, erklären sie lachend. Man bekommt fast den Eindruck, die Arbeit sei für die beiden ihr Hobby, so entspannt und lebendig geht es zu.

Sie machten sich auf die Suche nach besonderen Rumsorten und fanden beispielsweise den Deadhead Rum, der in einer schrumpfkopfartigen Flasche serviert wird. Sie kreierten neue Cocktails mit Rum, die auf die Namen „Schwarzbier“ oder „Rumki-Bam“ getauft wurden.

Dennis Schmitt, der Betriebsbüroleiter, erklärt uns das neue Barkonzept im Mercure Stuttgart ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Innovativer Rum-Cocktail Rumki-Ban ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Und eines der bekanntesten Rum-Mixgetränke „Rum-Cola“ wollten sie interessanter gestalten und machten sich dafür auf die Suche nach ausgefallenen und seltenen Cola-Sorten. Und jetzt strahlen schwierig aufzutreibende Cola-Sorten wie etwa Eizbach Criztal (weiße Cola) oder die Natur Cola Proviant aus Berlin von der Bartheke. „Ja, einige davon gibt es nur in ganz bestimmten Bio-Läden“ teilt man uns mit Trophäenjäger-Lächeln mit.


Reisevideo Rum-Karte im Mercure Hotel Stuttgart  © Sabine Mey-Gordeyns für travelstories-reiseblog.com

Noch mehr Rum-Geschichten haben Monika und Petar von Travelworldonline auf Lager. Über Rum und das Grüne Zimmer berichtet Katja vom Wellspa-Portal.

Das Restaurant

Küchenchef Christian Heide ist Herrscher über das Restaurant. Obst und Gemüse bezieht er vorzugsweise von regionalen Anbietern und Fleisch möglichst aus Deutschland. „Street Food Cross Over“ nennt er die bunte Mischung auf der Speisekarte, auf der sich neben „Schwäbischen Tapas“ auch Burger und Zwiebelrostbraten befinden.

Pfannkuchensuppe ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Black Burger mit Pulled Pork ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Keine Angst vor dem Black Burger! Die schwarze Farbe des Burger-Brötchens wird mit Lebensmittelasche aus gefärbten Kokosfasern erzielt. Das Brötchen schmeckt wie ein ganz normales Brötchen. Der Inhalt mit dem „pulled pork“ ist köstlich – es lohnt sich!
Alle Gerichte waren schmackhaft und gut – wir können uns nicht vorstellen, dass bei diesem ehrgeizigen Küchenchef auch nur ein einziges mittelmäßiges Gericht raus an den Gast geht.

Bar und Restaurant gehen ineinander über ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com


Reisevideo „Christian Heide erläutert Schwäbische und Mediterrane Tapas“ © Sabine Mey-Gordeyns für travelstories-reiseblog.com

Frühstück

Das Frühstück bei Accor ist immer gut. Hier fiel uns eine echte Honigwabe auf, Beerenobst und Bircher-Müsli sowie Lachshäppchen.

Frühstück im Mercure Hotel ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Fazit

Der Hoteldirektorin Zeljka Bartolovic gelingt es mit ihrem Team auf wunderbare Weise, im großen Mercure Hotel eine Atmosphäre zu schaffen wie in einem kleinen Privathotel. Der kreative Geist und die motivierten Mitarbeiter (von Rezeption bis Service), die 4 My Rooms, die neue kreativ gestaltete Bar….wir haben uns als Vielreisende dort sehr wohl gefühlt.

Die Hoteldirektorin Zeljka Bartolovic präsentiert die Stuttgarter Silhouette ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Lobby mit modernem Kamin ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Offenlegung: Wir bedanken uns beim Hotel Mercure Stuttgart City Center  und den Accor Hotels für die Möglichkeit, das MyRoom Konzept vor Ort testen zu dürfen.

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Wie wäre es mit einem Citytrip nach Köln ins Novotel? Oder weiteren Städtereisen?

© Fotos,Texte und Video: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

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