Ein Wochenende in Hamburg: Hafenrundfahrt, Elbphilharmonie und das Scandic Emporio Hotel

Das schöne Hamburg ist seit 2017 um eine Sehenwürdigkeit reicher geworden: die Elbphilharmonie. Während einer Städtereise nach Hamburg muss man unbedingt die Elbphilharmonie besuchen. Tipps für eine Hafenrundfahrt mit Speicherstadt: auf einer kleinen Barkasse sieht man mehr! Mein Hoteltipp für Hamburg: Das Scandic Emporio Hamburg! Und noch mehr Insider Tipps für Hamburg gibt ein Reiseführer, der am Ende des Reiseberichts vorgestellt wird.

Inhaltsverzeichnis
Nachhaltig übernachten im Design-Hotel Scandic Hamburg Emporio

Hafenrundfahrt in Hamburg

Die neue Elbphilharmonie in Hamburg

Hamburg-Reiseführer „Hamburg“ von Matthias Kröner – Michael Müller Verlag

Nachhaltig übernachten im Design-Hotel Scandic Hamburg Emporio

Das Scandic Motto lautet: Zuhause bei Freunden – und genau so haben wir uns gefühlt. Und das liegt nicht nur daran, dass die Scandic-Gruppe im hohen Norden beheimatet ist, sondern auch an der ungezwungenen Atmosphäre und dem nachhaltigen Konzept dieses Hotels.

Anreise zum Scandic Hamburg Emporio

Das Hotel Scandic Hamburg Emporio liegt sehr zentral in Hamburg in der Nähe des Gänsemarktes und gleich neben der Musikhalle (Laeiszhalle). Der Zugang zur U-Bahn Gänsemarkt (Linie 2, Ausgang Musikhalle) liegt wenige Schritte entfernt, Radfahrer werden die kostenlosen Leih-Fahrräder schätzen, die das Hotel zur Verfügung stellt.

Wir reisen mit dem eigenen Auto an und geben als Adresse für das Navigationssystem die Tiefgarage an: Dammtorwall 15. Um dorthin zu gelangen, muss man am Hoteleingang vorbeifahren und nach einer leichten Rechtskurve vor 3 Silbersäulen rechts abbiegen. Die Tiefgarage ist durch eine Schranke gesichert, die Parkplätze für Hotelgäste befinden sich im Untergeschoss am Ende des Parkhauses. Das Parkhaus ist angenehm hell erleuchtet, grüner Strom versorgt Ladestationen für Elektroautos. Bereits hier merkt man, dass das Nachhaltigkeitskonzept durchgängig umgesetzt wird.

Ladestation für Elektroautos im Parkhaus des Scandic Hotels © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Vom Parkhaus besteht Zugang zum Fahrstuhl des Hotels und man taucht sofort ein in das Wasserthema des Scandic Hamburg Emporio: Wasserplätschern aus dem Fahrstuhl-Lautsprecher, das dunkelblaue Licht im Innern des Lifts wird immer heller, je höher der Fahrstuhl steigt…..

H2O – Zwischen den Wassern

Wasser ist ein Thema, welches den Nachhaltigkeitsaspekt des Hotels aufnimmt und geschickt mit den Hamburger Gegebenheiten zwischen Alster und Elbe verbindet. Auf den Teppichböden in den Etagen tummelt sich Meeresgetier, in Lobby, Bar und Restaurant wird Wasserwelten im Design Rechnung getragen. Immer dezent und geschmackvoll, die Haifischbar gibt es schließlich auf St. Pauli. Das Hotel ist durchgestylt in typisch skandinavischem feelgood-design. Chic, aber nicht unnahbar. Lagom, würden die Schweden sagen: genau richtig.

Zu Hause bei Freunden

Während unseres Aufenthaltes fällt auf, dass zu jeder Tages- und Abendzeit eine lebendige Atmosphäre in Lobby, Bar und Restaurant herrscht. Man trifft sich hier, zum arbeiten, für Gespräche, privat oder geschäftlich. Vor allem abends ist die Bar gut besucht. Man muss sich das vorstellen: wir befinden uns mitten in Hamburg – es gäbe genug Alternativen. Aber hier fühlen sich die Menschen wohl – zu Recht.

Montags und mittwochs wird abends ein Lauftreff mit Stadtführung angeboten. In der Lobby gibt es einen Mini-Shop, in dem man Sandwiches, Getränke und Kleinkram erwerben kann – fast wie in einem schwedischen B&B, in dem der gefüllte (!) Kühlschrank den Gästen mit kleinen Snacks zur Verfügung steht.

Zimmer im Scandic Hamburg Emporio

Wir wohnen in Zimmer 429 und genießen eine tolle Aussicht auf die Musikhalle. Der Straßenlärm wird gut durch die schallisolierten Fenster abgedämpft, das Fenster lässt sich öffnen. Sogar nachts konnte ich bei geöffnetem Fenster schlafen – mit Ohrstöpseln. Es gibt auch Zimmer zum Innenhof, die vielleicht ruhiger sind, aber nicht so eine schöne Aussicht haben.

Das Zimmer ist durchdacht: ein exzellentes Lichtkonzept sorgt dafür, dass man auch abends sein Ladekabel im Koffer findet, die offene Garderobe ist interessant und zweckmäßig, im Gang befindet sich ein extra großer Spiegel mit perfekter Beleuchtung und Ablagefläche. Genial, dass mal jemand darüber nachdenkt: Frau kann sich dort bequem schminken während Mannlieb sich im Bad rasiert.
Exzellentes Wi-Fi ist selbstverständlich kostenlos, in der Lobby hängt gut sichtbar das Passwort aus.

Zimmer mit Aussicht: hell und durchdacht © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Hier stimmt einfach alles: sogar das Lieblingsmagazin liegt aus © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Frühstück und Restaurant H2O

Das Frühstück wird im Restaurant eingenommen, aufgrund des sehr gemischten Publikums ist die Atmosphäre angenehm ungezwungen. Als Reminiszenz ans Skandinavische wird u.a. Fisch zum Frühstück angeboten. Aber auch der Couleur Locale wird mit Hamburger Franzbrötchen Rechnung getragen. Und diese Franzbrötchen liegen auch halbiert aus – genial! Frau will ja nicht unbedingt ein Ganzes, weil Frau auch gern ein halbes Stück Marmorkuchen probiert.

Frühstück im Scandic Emporio: Obst und Croissants © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Körnerfrühstück mit Trockenobst © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Das Restaurant im Scandic Hamburg Emporio © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Abendessen im Restaurant H2O

Wir testen auch das Restaurant, welches sich das Motto „Hamburg trifft Stockholm“ auf die Fahnen geschrieben hat. Wir bringen kleinen Hunger mit und bestellen von der Barkarte für jeweils 14 Euro ein „Hamburger“ und ein „Stockholmer“ Gericht:

Hamburger Backfisch mit Pommes – Kabeljau mit hausgemachter Remouladensoße: der Fisch ist sehr frisch, nicht fettig, die Remouladensoße leicht und die Pommes schmecken nach Kartoffeln.

Hamburg-inspiriert: Fisch mit Remouladensoße © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Toast Skagen – Eismeerkrabbensalat auf Kartoffelbrot mit Rucola und Apfelwedges: Die Kombination der Krabben mit den frischen Äpfeln ist schmackhaft, die Kartoffeln im Brot konnte ich jedoch nicht ausmachen.

Stockholm-inspiriert: Eismeerkrabben auf Toast © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Man kann den Köchen in der offenen Küche bei der Bereitung der Speisen zuschauen. Ich würde im H2O jederzeit wieder essen gehen. Durch seine Lage neben der Musikhalle eignet sich das Restaurant H2O im Scandic Emporio auch hervorragend für ein Abendessen vor dem Konzert in der Laeiszhalle oder für einen Imbiss danach.

Die Nachhaltigkeit wird auch bei Wasser und Wein durchgezogen: Es werden ausschließlich deutsche Weine angeboten und keinerlei transportiertes Wasser. „Der Weg des Wassers sollte niemals weiter sein als vom nächsten Wasserhahn“. Das Hamburger Wasser aus dem Wasserhahn wird aufbereitet und ist für 2,50 Euro (0,4 l) im Angebot.

Endlich jemand, der Ernst macht und mit dem Wasser-Transport-Wahnsinn aufhört © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Leitungswasser kann so sexy sein © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Scandic Emporio: Ein Hotel mit überzeugendem Nachhaltigkeitskonzept

Die Scandic Hotels in Deutschland wurden 2014 unter den Top 3 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen 2014“ mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet und haben in den fünf Handlungsfeldern Energie, Ressourcen, Mitarbeiter, Lebensmittel und sozialem Engagement messbare Nachhaltigkeitsziele nachgewiesen.

Vieles davon ist für den Hotelgast nicht sichtbar (grüner Strom), über manches wundert man sich, einiges ist offensichtlich. Wie z.B. die Mülltrennung auf den Zimmern, die großen Butterstücke auf dem Frühstücksbuffet. Es gibt keine Tischwäsche, Besteck muss man beim Frühstück selber eindecken…

Die Nachhaltigkeits-Richtlinien werden angenehm unaufdringlich und ohne erhobenen Zeigefinger präsentiert © Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Fazit: Obwohl das Scandic groß und chic ist, kann man sich dort sehr schnell zu Hause fühlen. Die Zimmer sind angenehm, die zentrale Lage und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist perfekt, das Nachhaltigkeitskonzept ist glaubhaft und sympathisch. Eine ideale Basis, um Hamburg zu entdecken oder in Hamburg zu arbeiten.

Zu den Informationen zum Scandic Hamburg Emporio Hotel.

Hafenrundfahrt in Hamburg

Zu einem Besuch in der Hansestadt Hamburg gehört unbedingt eine Hafenrundfahrt. Abfahrt ist immer an den St. Pauli Landungsbrücken, am besten mit einer Barkasse – die kann auch bei Niedrigwasser in die engen Kanäle in der Hafencity und die Fleete der Speicherstadt.

 

Video: Der Hamburger Hafen im Zeitraffer – nur 1:20 Minuten

Reisevideo „Hafenrundfahrt in Hamburg“  © Sabine Mey-Gordeyns für travelstories-reiseblog.com

Ob Du eine Hafenrundfahrt mit der Barkasse machen solltest oder mit einem größeren Rundfahrtboot? Lies‘ selbst, was man während einer Hafenrundfahrt in Hamburg alles sehen und erleben kann.

Wir haben uns gegen die großen Rundfahrtboote, die so verlockend in der Sonne lagen entschieden und für eine kleine Barkasse. Der Kapitän hat sein Versprechen gehalten, pünktlich um 15.30 Uhr abzulegen – seine Kollegen haben mit viel Talent, Überredungskunst (in Hamburg heißt das auch: Gesabbel) und Gefühl für Menschen die Barkasse in 20 Minuten voll bekommen. Die Entscheidung war richtig. Die niedrigen und wendigen kleinen Barkassen sind in der Lage, sich durch die schönsten Kanäle der Speicherstadt zu zwängen (tideabhängig) und die Nähe der Passagiere zum Elbgewässer lässt so richtige Hafenrundfahrtstimmung aufkommen. Getränketechnisch herrscht zwanglos Selbstbedienung und überhaupt ausgelassene Stimmung wie auf einer Klassenreise.

Hafenrundfahrt mit einer Barkasse in Hamburg: was gibt es zu sehen?

Der Kapitän weiß nicht nur seine Barkasse umsichtig zu steuern, er versteht sich auch als Unterhalter und würzt die vielen Informationen über den Hafen zwischendurch mit wohldosiertem Humor.

Von der Barkasse aus bewundern wir die neue Skyline von Hamburg, z.B. die Tanzenden Türme oder auch Tango-Türme des Hamburger Architektenbüros BRT – Bothe, Richter, Teherani am Eingang zur Reeperbahn.

HH-4

Hamburg – von der Elbe aus gesehen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Selbstverständlich fahren wir auch entlang der Hafencity, dem neuen Stadtteil. Die Hafencity ist derzeit das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas. Aus der Barkassenperspektive fallen vor allem die Ericusspitze und das Unilevergebäude auf.

HH-1

Moderne Architektur in der Hafencity ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Mit spitzer Zunge kommentiert der Käpt’n den bescheidenen Neubau von Greenpeace an den Elbarkaden und fragt uns, ob uns aufgefallen sei, dass die pompöse Glasfassade des neuen Musiktempels Elbphilharmonie aus mundgeblasenen Stücken Glas bestehe. Der beste Platz, um die 2017 eröffnete Elbphilharmonie zu forografieren, ist auf jeden Fall während einer Hafenrundfahrt.

HH-2

Die Elphilharmonie ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Auch große Containerschiffe bekommen wir zu Gesicht, staunen über Tiefgang und Bruttoregistertonnen, fahren vorbei an einem Dock, wo die Jacht eines Superreichen einen neuen Anstrich verpasst bekommt.

HH-3

Containerschiff im Hamburger Hafen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Viel zu schnell geht es wieder zurück zu den St. Pauli Landungsbrücken, noch einmal saugen wir von der Elbe aus die ins goldene Abendlicht getauchte Silhouette Hamburgs ganz tief in uns ein und sind uns einig:
Es war wunderschön, diese touristische Hafenrundfahrt mit einer Barkasse in Hamburg.

Kaffeetrinken nach der Hafenrundfahrt

Anschließend hatten wir noch Lust auf einen Kaffee oder Tee. Wenn man nicht in einen der typischen Touristenschuppen stolpern möchte, mein Insider-Tipp: Das Elbwerk liegt etwas oberhalb der Elbe und ist von den St. Pauli Landungsbrücken aus gut zu Fuß zu erreichen (Bernhard Nocht Strasse 68).

Elbwerk ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.comHH-7 P

 

Von hier oben aus hat man einen Logenplatz, um den Sonnenuntergang über dem Hamburger Hafen zu bewundern. Das finden vor allem auch die Hamburger!

HH-9

Abendstimmung am Hamburger Hafen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Wer noch ein wenig mehr Zeit hat, kann von hier aus weiter den alten Hafen von Hamburg entdecken, den sehenswerten Museumshafen in Övelgönne! Oder Ihr interessiert euch für Seefahrer-Romantik und besucht das Maritime Museum in Hamburg.

 

Unilever Haus ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Zu sehen gibt es die Skyline von Hamburg mit den Tanzenden Türmen, die moderne Hafencity mit Ericusspitze und Unilevergebäude, die glitzernde Elbphilharmonie und altehrwürdige Kaispeicher, große Containerschiffe und Yachten auf Dock. Es riecht nach Diesel und Elbe – toll!

Die Elbphilharmonie in Hamburg

Panoramablick auf den Hamburger Hafen ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Elbphilharmonie: Hamburgs neues Wahrzeichen

Ich gebe zu: am Anfang war ich, wie viele andere, skeptisch. Die Planung und der Bau der Elbphilharmonie begann, als ich noch in Hamburg lebte. Es schien mir unmöglich, diesem Backstein-Koloss, der da auf dem Kai thronte und wie eine Bulldogge die Speicherstadt zu bewachen schien, neues Leben einzuhauchen. Jetzt war ich dort. Und bin begeistert.

©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Nun ist sie fertig, die „Elphi“, nach viel politischem Blut- Schweiß- und Tränengeplänkel. Und nach vielen Geldspritzen, hunderte Millionen schwer. Schwamm drüber – es hat sich gelohnt. Diese schwebende Glaskonstruktion! Dieses Dach! Wie sich das Licht in den Außenfronten spiegelt…..

Ein Besuch auf der Plaza der Elbphilharmonie

An einem eisigen Dezembertag, so wie er nur in Hamburg eisig sein kann, wenn der Wind irgendwo aus Elbe und Hafenbecken in die Wintersonne schneidet, begebe ich mich also zur neuen Elbphilharmonie.

Nachmittags um 14 Uhr haben sich schon Menschentrauben vor dem Eingang zur Elbphilharmonie gebildet: bereits jetzt ist die Plaza der Elbphilharmonie eine neue Hamburger Top-Sehenswürdigkeit und der Zugang ist kostenlos. Die Besucheranzahl wird jedoch kontrolliert und wer Pech hat, muss warten. Eine Vorbuchung für einen garantierten Einlass auf die Plaza zu einem bestimmten Zeitpunkt kann man für 2 Euro vorab online buchen.

Blick aufs Dach ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Warten auf Einlass am Eingang zur Elbphilharmonie  ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Alles schwingt! ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Blick auf den Michel und Fernsehturm ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Abendsonne an den Landungsbrücken ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Ich hatte schon von der 80 Meter langen Rolltreppe gelesen, die einen quasi schwebend dem Kulturtempel entgegen trägt und war dementsprechend neugierig. Die größte Überraschung der Rolltreppen-Passage erwartet einen am Schluss, wenn man denkt, gleich in die Hafenbecken zu fallen. …ein architektonisches Meisterstückchen mit einem Augenzwinkern!

Und dann die Plaza: das Wasserthema ist in architektonischen Wellenbewegungen aufgenommen, der Rundgang auf der Aussichtsplattform bietet einen der besten 360 Grad-Ausblicke, die man auf Hamburg überhaupt haben kann. Obwohl da oben der Wind ganz schön pfeifen kann….also warm anziehen!

Ein Besuch im Kaistudio 1 der Elbphilharmonie: Brian Eno – The Ship

Ich habe das Kaistudio 1 getestet. Dieses kleine Studio zeichnet sich durch eine intime Atmosphäre aus, dort kommt Brian Eno’s Klanginstallation „The Ship“ voll zur Geltung. Es ist eine interessante Erfahrung, sich in einen schummrigen Raum zu begeben, der nur von einigen LED-Teelichtern erhellt wird – und damit zu einer Kapelle aus Klang mutiert. Den Altar bilden Lautsprecherboxen, und es entsteht ein spirituell anmutender Klangteppich. Textfetzen bleiben hängen: I am set free to wander….to find a new illusion.

Die Musik ist jetzt auch auf youtube zu hören: Brian Eno – The Ship

Elphi-Ästhetik ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Kaistudio 1 ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

 

Kleiner Saal ©Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Online Resourcen für die Elbphilharmonie, Infos zu „Elbphilharmonie besuchen“

Eines muss man den Marketing-Leuten der Elbphilharmonie lassen: die heutigen technischen Möglichkeiten des Online Marketing werden voll ausgeschöpft. So wird Hochkultur hip.

Auf Google Arts and Culture kann man voll eintauchen in die Virtual Reality der Elbphilharmonie.

Und hier kann man virtuell durch die Konzertsäle düsen.

Anfahrt Elbphilharmonie:
Das wird noch spannend! Die nächste U-Bahnstation (U3 Baumwall) ist windige 450 m entfernt, bis zur U4 Haltestelle Überseebrücke sind es sogar 950 m. Parkplätze in der Elbphilharmonie und Hafencity sind begrenzt. Zu wichtigen Konzerten werden Zufahrtsstraßen gesperrt.
Hier gibt es weitere Informationen zur Anfahrt Elbphilharmonie.

Weitere Infos: Elbphilharmonie.de

Hamburg-Reiseführer von Matthias Kröner – Michael Müller Verlag

Bei Regionen, die ich schon ein wenig kenne, „scanne“ ich Reiseführer um zu prüfen, ob mir das Buch zusagt. Das geht so: ich suche mir ein paar Themen und gucke, was der Autor dazu schreibt. Sind meine Lieblingstipps dabei: top! Finde ich keinen meiner Lieblingsorte: flop!

Beim vorliegenden Hamburg-Reiseführer von Matthias Kröner wurde schnell klar, dass es eher in die Top-Richtung gehen würde. Märkte: er empfiehlt den Isemarkt in Eppendorf! Mag das Hotel Wedina! Empfiehlt die bretonische Creperie! Die Tanz-Barkasse. Die Filmhauskneipe, das Witthüs und NIL! Es ist 10 Jahre her, dass ich 17 Jahre in Hamburg gelebt habe. Ich kenn‘ mich also ein bisschen aus.

Der Autor Matthias Kröner kennt sich in Hamburg aus wie einer, der dort lebt und ganz viele Hamburger Freunde hat, die ihm immer wieder die besten Tipps verraten. Hamburg ist für Besucher groß und unübersichtlich. Im vorliegenden Führer gibt es Touren, die logisch aufgeteilt sind. Und den allerschönsten Stadtvierteln sind eigene Kapitel gewidmet: Grindel, Schanze, Eppendorf. Top! Herr Kröner weiß was gut ist, er liefert Geheimtipps für Hamburg, folgen Sie ihm einfach!

Städteführer Hamburg MM-City, Autor: Matthias Kröner, Michael Müller Verlag, 276 Seiten, 3. Auflage 2017 (Februar)

17,90 EUR, ISBN 978-3-95654-235-0

Offenlegung: Wir bedanken uns beim Scandic Emporio Hotel Hamburg für die Übernachtung.

Die Hashtags für diese Reise sind: #scandic #scandichotels #scandichamburgemporio #Elbphilharmonie

© Fotos und Texte: Sabine Mey-Gordeyns, travelstories-reiseblog.com

Dieser Beitrag erscheint ausschließlich auf travelstories-reiseblog.com. Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Jeglicher Missbrauch wird strafrechtlich verfolgt.

This feature appears exclusively on travelstories-reiseblog.com. Any violation of my copyrights will be persecuted.

In Verbindung bleiben? Gerne!

Save

Save

Save

Save

Save

Save

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.